Ethischer Einkauf
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
1389 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640236480
hingewiesen werden. Neben Qualität, Kosten und Zeit wird der Aspekt des
"anständigen Einkaufens (Clean Purchasing)" immer wichtiger und wirft die Frage
auf, warum sich der Einkäufer um ökologisches und sozial verantwortliches Handeln
kümmern soll.
Der globale Wettbewerb drückt massiv auf die Margen der Endverkaufspreise. Die
Kosten steigen in allen Bereichen. Die Rohstoffpreise erhöhen sich, sowie die
Logistikkosten, durch die steigenden Erdölpreise, und die Energiekosten. Der Druck
auf den Einkauf wird immer höher, um noch kostengünstig produzieren und
verkaufen zu können. Viele Unternehmen haben die Lösung im Ausland gesucht und
ihre Produktionsstandorte in sogenannte Schwellenländer verlegt. Oder sie lassen
über die verlängerte Werkbank dort Ihre Erzeugnisse fertigen, ohne sich mit den
verbundenen Schwierigkeiten befasst zu haben. Vermehrt werden durch die Presse
skandalöse Arbeitsbedingungen oder Kinderarbeit in solchen Zulieferunternehmen
aufgedeckt und dadurch die internationalen Unternehmen in ihrem Ansehen
geschädigt. Doch nicht nur in diesen Schwellenländern treten diese sozial und
ökonomisch fragwürdigen Bedingungen zu Tage, sondern auch in den
Industrieländern. Die Liste der Negativthemen, mit denen Unternehmen in den
vergangenen Jahren in die Kritik geraten sind, ist sehr lang, wie zum Beispiel
Subventionsmissbrauch, Steuerhinterziehung, Veruntreuung von Geldern sowie
Bilanzmanipulationen und Schmiergeldaffären. Die spektakulären
Wirtschaftsskandale der jüngeren Zeit haben in vielen Unternehmen ein gründliches
Umdenken eingeleitet. Die ethisch orientierten Kräfte in den Unternehmen, die nicht
nur auf den kurzfristigen Gewinn, sondern auch auf den langfristigen Erfolg ihres
Unternehmens schauen, gewinnen an Boden. Dabei geht es ihnen nicht um
inszenierte Imagepflege. Auch fordert der Kapitalmarkt, sowie Mitarbeiter und
Endverbraucher, ein sozial-ökologisches Handeln. Im Kern geht es darum
Wertesysteme direkt in die Prozesse der Unternehmen zu implementieren.
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