Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Europäische Versicherungsaufsicht
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
560 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656123439
Die daraus resultierende Konsequenz zeigte sich in erhöhten Regulierungs-bemühungen und einer Verschärfung der Finanzmarktaufsichtsarchitektur auf europäischer Ebene. Auf einem G- 20 treffen im April 2009 wurde als erster Schritt das Financial Stability Board geschaffen, welches zukünftig die Geschehnisse auf dem Finanzmarkt bestimmen soll. Das Europäische Parlament fokussiert zudem die Schaffung einer europäischer Aufsichtsarchitektur, wozu die drei neu geschaffenen Aufsichtsbehörden European Banking Authority (EBA), European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) und der European Securities and Markets Authority (ESMA) sowie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken, European Systemic Risk Board (ESRB) gestärkt werden sollen. Diese vier Instanzen sollen künftig gegenüber nationalen Aufsichten Beratungsstatus abgeben und Weisungsbefugnis erhalten.
Ziel dieser europäischen Regulierungsbestrebungen sind die Stärkung der Stabilität der Finanzmärkte, eine kohärente Anwendung und Durchsetzung von technischen Regelungen, das frühzeitige Erkennen von Systemrisiken sowie die gemeinsame aufsichtsrechtliche Handlungsfähigkeit, welche durch die Colleges of Supervisors gewährleistet werden soll.
Die Versicherungsindustrie war zwar nicht der Auslöser für die aktuelle Finanzkrise, da sie aber eine beutende Rolle bei der Risikotragung übernimmt und so von ihr Systemrisiken ausgehen, muss auch sie entsprechend überwacht werden. Gerade international tätige Versicherungsunternehmen werden noch mangelhaft überwacht, da die Aufsicht momentan lediglich von den nationalen Aufsichtsbehörden durchgeführt wird, welche die Vernetzung innerhalb des Finanzsystems nicht adäquat erfassen können. So kann laut Michel Barnier, Senator von Savoyen "(d)ie Finanzwirtschaft (..) nur mit einfachen Regeln gut funktionieren, aber sie muss transparenter und kontrolliert offener werden" .
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