Mary Shelleys Frankenstein in der Sicht der neueren Literaturkritik
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Sprache:Deutsch
36,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
87 (Printausgabe)
Dateigröße
831 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638799966
Die Formulierung des Themas dieser Arbeit, wie im Titel ausgewiesen, deutet schon auf den Umfang und die Reichweite der möglichen Untersuchungsaspekte und somit auch auf notwendige Eingrenzungen und Beschränkungen hin. Am Anfang war der Text, der Roman Frankenstein von Mary Shelley. Als das Werk im März 1818 im Londoner Lackington Verlag in drei Bänden anonym erschien, war das kritische Urteil durchaus geteilt, aber es wurde eindeutig in die damalige ¿phantastische` Literatur eingeordnet. Es wurde als ein ¿gotischer` Roman (gothic novel) verstanden, allgemein unbestritten als ein "Schauerroman von düsterer und dramatischer Ausstattung" , der zunächst ein "literarischer Streitfall" war. Eine der ersten Rezensionen, die u. a. eine Anhäufung von "nonsense" feststellte, druckte die Quarterly Review. Es ist bekannt, was in den Jahren aus dem Roman mit dem Protagonisten Viktor Frankenstein geworden ist. Er und sein Geschöpf, das Monster, wurden auf der ganzen Welt berühmt und fanden Leser; auch der Film nahm sich seiner an, so dass heute allgemein gültig ist: "Mit ihm muß jede kritische und historiographische Rekonstruktion der Entwicklung des Science-fiction, jenes modernen literarischen Genres, ihren Anfang nehmen" (Mas-sari, 147).
In dieser Arbeit geht es nicht nur um den Text, sondern auch um seine Analyse, eingeschränkt auf mögliche Analyseansätze in der modernen Literaturkritik. Als hilfreich und weiterführend erweist sich der Überblick, den Peter Wenzel in einem Beitrag mit dem Titel Der Text und seine Analyse über "Ordnungsmuster für die Klassifikation der literaturtheoretischen Ansät-ze" verschafft. Es ist unumstritten, dass Literatur, ein Text allgemein, auf sehr verschiedene Art und Weise vom Leser wahrgenommen wird. Dies kann zum einen durch die Interpretation eines Werkes als eine Art "gesellschaftliche Praxis" vollzogen werden. Dabei wird ein Werk nach individuellen Aspekten gelesen, ohne dass eine bestimmte Theorie im Hintergrund steht.
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