Entwicklungen des Parteiensystems der BRD
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
694 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638183208
In Bezug auf die "Entwicklungen des Parteiensystems" der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Frage, ob die jeweiligen gesellschaftlichen Konfliktlinien Auswirkungen auf das Parteiensystem haben und wenn ja, welche Tendenzen man daraus für die Zukunft ableiten kann?
In Anlehnung an Oskar Niedermayer, der mittels ausgewählter Systemeigenschaften eine reine Funktionsanalyse des Parteiensystems durchführt, erfolgt die Analyse des Untersuchungsgegenstandes, die noch um die historischen Zusammenhänge zu verdeutlichen, um eben diese Variante erweitert wird.
Um einen Einblick in die politischen Strömungen der BRD, die für die hier vorzunehmende Analyse von großer Bedeutung sind, zu erlangen, soll vorab ein historischer Rückblick beginnend im Kaiserreich über die Weimarer Republik sowie die NS-Zeit hin zur Zeit nach dem 2. Weltkrieg und der Gründung der BRD erfolgen. Darauf aufbauend kann die eigentliche Analyse des Parteiensystems der BRD durchgeführt werden. Hierbei wird nach der Einteilung Niedermayers vorgegangen, der das bundesrepublikanische Parteiensystem in vier Abschnitte einteilt: Konsolidierungsphase der 1950er Jahre, Phase des stabilen "Zweieinhalbparteiensystems" der 1960er und 1970er Jahre, Pluralisierungsphase der 1980er Jahre, das gesamtdeutsche Parteiensystem.
Doch soll nicht allein eine reine Funktionsanalyse vollführt werden, sondern zudem, wie bereits der leitenden Fragestellung angesprochen, auf die gesellschaftlichen Konfliktlinien und deren Auswirkungen auf das Parteiensystem eingegangen werden. Denn letztlich ist es die Bevölkerung, die den Parteien und somit folglich auch dem Parteiensystem ihre Legitimation erteilt. Folglich ist das Parteiensystem stark mit den Konflikten innerhalb der Gesellschaft verbunden.
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