Historische Grammatik der bildenden Künste

Inhaltsverzeichnis

KURZES INHALTSVERZEICHNIS »Ist Kunst Sprache? Riegl und die Bildgrammatik« Einführung von Andrea PinottiHistorische Grammatik der bildenden Künste. Buchmanuskript der Jahre 1897/98. (Erste Fassung) von Alois RieglHistorische Grammatik der bildenden Künste. Kollegheft des Jahres 1899. (Zweite Fassung) von Alois RieglRegister

Historische Grammatik der bildenden Künste

Mit einer Einführung von Andrea Pinotti

Buch (Kunststoff-Einband)

32,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Die lange vergriffene »Historische Grammatik der bildenden Künste« ist eine bedeutende und einflussreiche Abhandlung über die Kunstgeschichte. In diesem bahnbrechenden fragmentarischen Werk bietet Alois Riegl von der Antike bis zur Moderne einen Querschnitt durch die Epochen der Kunstgeschichte. Der Autor ermittelt invariante Elemente der bildlichen Darstellung: die Zwecke der Produktion von Bildern, ihre Motive sowie die wesentliche Beziehung zwischen Fläche und Form. Diese Elemente wandeln sich nach den Ausdrucksnotwendigkeiten von Ort und Zeit. Als Interpret der Kunstgeschichte und der Geschichte der Weltanschauungen und als Gegner jeglicher Art des technizistischen Materialismus entwickelt Riegl Beobachtungen, die so unterschiedliche Autoren wie Spengler, Panofsky, Deleuze, Feyerabend und nicht zuletzt Benjamin anregen sollten. Das ehrgeizige Projekt dieser »Historischen Grammatik«, die – vielleicht nicht zufällig – ein Entwurf blieb, bietet neuartige interpretatorische Mittel zur Auseinandersetzung mit der Kunst.

ALOIS RIEGL (1858–1905), österreichischer Kunsthistoriker und Denkmalspfleger. Er gehört zu den wichtigsten Vertretern der Wiener Schule. Seine Studien trugen zur Wiederentdeckung bedeutender Bereiche der Kunstgeschichte bei. Die von ihm entworfene, neue kritische Methodologie prägte auch andere Fachbereiche maßgeblich. Durch Riegls Wirksamkeit wurden das »Kunstwollen« und das »Haptische« zu den einflussreichsten Begriffen der Kunsttheorie. Die »Historische Grammatik der bildenden Künste« gehört zusammen mit »Die spätrömische Kunstindustrie« (1901), »Der moderne Denkmalkultus« (1903) und »Stilfragen« (1893) zu seinen Hauptwerken..
ANDREA PINOTTI ist Professor für Ästhetik an der Universität Mailand. Er war Fellow an der Columbia University, an der EHESS in Paris, am ZfL in Berlin und am Warburg Institute in London. Seine Forschungsgebiete umfassen die deutschsprachige Kunstwissenschaft, die Theorien der Einfühlung, die Bildwissenschaft sowie die Erinnerungskultur und Denkmalforschung. Einige Publikationen zum Thema: »Empathie. Histoire d’une idée de Platon au post-humain«, Vrin, Paris 2016; »Cultura visuale. Immagini sguardi media dispositivi« (mit A. Somaini), Einaudi, Torino 2016; »Il corpo dello stile. Storia dell’arte come storia dell’estetica a partire da Semper, Riegl, Wölfflin«, Mimesis, Milano 2001. Als Herausgeber: »Art History and Visual Studies in Europe. Transnational Discourses and National Frameworks« (mit M. Rampley, Th. Lenain, H. Locher, Ch. Schoell-Glass, K. Zijlmans), Brill, Leiden 2012; »Teorie dell’immagine. Il dibattito contemporaneo« (mit A. Somaini), Raffaello Cortina, Milano 2009.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.05.2017

Verlag

Mimesis Verlag

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.05.2017

Verlag

Mimesis Verlag

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/4,3 cm

Gewicht

499 g

Reihe

Arte

Sprache

Deutsch

EAN

9788894801088

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Historische Grammatik der bildenden Künste
  • KURZES INHALTSVERZEICHNIS »Ist Kunst Sprache? Riegl und die Bildgrammatik« Einführung von Andrea PinottiHistorische Grammatik der bildenden Künste. Buchmanuskript der Jahre 1897/98. (Erste Fassung) von Alois RieglHistorische Grammatik der bildenden Künste. Kollegheft des Jahres 1899. (Zweite Fassung) von Alois RieglRegister