Gewaltlegitimation durch Rhetorik? Analyse der medienpolitischen Darstellung der RAF anhand exemplarischer Bekennerschreiben
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
340 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668307711
"New Stammheim. Leve de RAF Solidair' (Neu Stammheim. Es lebe die RAF Solidarisch)." So steht es an einer Mauer der Strafanstalt "Bijlmer-Knast" in den Niederlanden. Mit welchen Mitteln gewann die RAF über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus, trotz der von ihnen begangenen Gewalttaten, Sympathisanten mit ihrer Ideologie?
Diese Fragen der Gewaltlegitimation durch Rhetorik werden im Folgenden anhand einer literaturwissenschaftlichen Analyse von exemplarischen Bekennerschreiben der RAF behandelt. Dafür bietet sich eine chronologische Vorgehensweise an, da sich die RAF in drei Generationen gliedern lässt. Um eine fachliche Grundlage für diese Arbeit zu schaffen, wird vor der Analyse eine Definition zu Propaganda getroffen. Darauf folgt eine geschichtliche Einordnung der einzelnen Generationen, welche einen allgemeinen Wissensstand um die RAF gewährleisten soll. Auf Grundlage der Propagandadefinition schließt sich daran die Analyse an. Die verwendeten rhetorischen Mittel stehen unter besonderer Berücksichtigung, weil durch diese die Propaganda besonders bekräftigt wird. Die Ergebnisse werden in der Schlussbemerkung zusammengefasst und ein Fazit gezogen. Darüber hinaus werden sowohl die Schwierigkeiten als auch offen gebliebene Fragen, welche beim Verfassen dieser Arbeit aufgekommen sind, aufgezeigt, um Anregungen zu weiterer Forschung zu geben.
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