Linguistische Ironietheorien Darstellung und Kritik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
238 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656763604
Nach Gießmann (1977: 420) hat jeder Sprecher die Möglichkeit zur ironischen Verwendung von Sprache, während grundsätzlich auch jeder Hörer in der Lage ist, ironische Äußerungen korrekt zu deuten. Dahinter stecken jedoch komplexe Strukturen, die nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind. Fraglich ist, wie der Sprecher vorgeht, um eine ironische Äußerung zu verbalisieren, und warum er sie der direkten Aussage gegenüber vorzieht. Zudem stellt sich die Frage, auf welche Weise der Hörer die eigentliche Bedeutung aus der wörtlichen Bedeutung ableiten kann bzw. wie die ironische Äußerung korrekt verstanden wird. Ironietheorien haben hier die Aufgabe, plausible Erklärungen auf diese Fragen zu geben. In der Forschung existieren allerdings keine einheitlichen Erklärungsansätze, sondern verschiedene Theorien, die jeweils versuchen, mithilfe von Beispielen den eigenen Erklärungsversuch zu bestätigen bzw. Konkurrenzmodelle zu widerlegen (Preukschat 2007: 248). Ziel dieser Arbeit ist es, drei Ironietheorien vorzustellen, die in der Forschung große Beachtung und Rezeption erfahren haben, und sie anhand von Beispielen ironischer Äußerungen kritisch zu hinterfragen. Hierzu gehören die Implikaturtheorie von Grice (1975), die Echoic Mention Theory von Sperber/Wilson (1981) und die Pretense Theory von Clark/Gerrig (1984).
Um ein grundlegendes Verständnis für die Thematik aufzubauen, gibt Kapitel zwei eine kurze Einführung in den Ironiebegriff, wobei auch traditionelle rhetorische Definitionsversuche berücksichtigt werden. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die linguistischen Ironietheorien in Kapitel drei. Hier werden die relevantesten pragmatischen Erklärungsmodelle zur Analyse ironischer Äußerungen präsentiert und kritisch überprüft.
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