In einem See am Rande der Schw¿schen Alb wird ein Angestellter des kleinen ¿rtlichen Energieversorgers tot aufgefunden ¿ mit einem Stein um den Hals im Wasser versenkt. Er hatte die Aufgabe, t¿ich die Entwicklungen an der Leipziger Stromb¿rse zu verfolgen, um bei g¿nstigen Notierungen den Bedarf f¿r die n¿sten Jahre zu ordern.
In der Wohnung des Ermordeten findet Kommissar August H¿rle mehrere Videofilme. Der Tote hatte offensichtlich Dokumentarfilme ¿ber die Energiewirtschaft produziert und erst vor wenigen Tagen ein kritisches Interview mit einer hochrangigen Managerin eines Energieriesen gef¿hrt. Als H¿rle kurze Zeit sp¿r von einem weiteren Leichenfund im fernen Mecklenburg-Vorpommern erf¿t, wird er hellh¿rig: Genau wie in seinem Fall hatte man den Mann mit einem Stein um den Hals auf den Grund des See ¿geschickt¿ ¿
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Brigitte Bouman-Mengering
aus Lingen (Ems)
5/5
03.02.2021
eBook (PDF)
Stromkriminalität
Was hat unser Strompreis mit Machenschaften in skandinavischen Ländern zu tun?Nur vordergründig nichts.Häberle und Linkohr müssen in einen Sumpf aus Korruption und Machtgehabe tauchen,um die Lösung dieses Falles zu finden.
Brigitte Bouman-Mengering
aus Lingen (Ems)
5/5
22.06.2010
Buch (Taschenbuch)
Kurzschluss
Ja scho wieder ein schwäbischer Krimi.Klar,denn es lohnt sich wirklich.Manfred Bomm nimmt uns mit ins Land der Energiepolitik.Profundes Hintergrundwissen und eine gut geschriebene Geschichte erwarten uns. Kommissar Häberle,sein Assistent Linkohr und das gesamte Team ermitteln nicht schwäbisch-gemütlich,sondern konzentriert und professionell.Die Auswirkungen der Stromgiganten auf den einzelnen Bürger und auf die europäische Wirtschaft wird schlüssig erklärt. Das mag ich an den Krimis des Reporters Manfred Bomm. Enormes Hintergrundwissen,landestypischer Humor und Figuren mit Ecken und Kanten.Als norddeutsche Liebhaberin der Region macht es natürlich auch Spass durch die Landschaft gefährt zu werden. Man kennt sich halt aus,gell.Gutes Krimihandwerk ohne Klischees.Ich wünsche mir,das auch hier in Norddeutschland mehr Menschen diesen tollen Autoren entdecken.
Tikva
aus Eislingen
5/5
08.02.2010
Buch (Taschenbuch)
Das Cover fiel mir sofort ins…
Das Cover fiel mir sofort ins Auge. Schwarzer Hintergrund, in der Mitte eine zersplitterte Glühbirne, die gerade ausgeht und Rauch entwickelt. Unter der Glühlampe stehen der Autorenname und der Titel. Da ich ein eingefleischter Häberle-Fan bin, brauchte ich den Klappentext eigentlich gar nicht zu lesen, um zu wissen, dass es wieder ein toller Krimi ist. Der 10. Fall des Kommissar Häberle aus dem Schwabenländle ist da! Dieses Mal werden dem Leser die Abgründe in der Strombranche aufgeführt, wo selbst vor Mord nicht zurückgeschreckt wird. Diese dunklen Machenschaften weiten sich bundesweit, wenn nicht sogar europaweit aus. Weswegen Kommissar Häberle auch diesmal wieder gezwungen ist, sich auf eine Dienstreise zu begeben. Wie im Klappentext beschrieben, gibt es zwei Morde und unzusammenhängende Details, die sich erst im Laufe der Zeit entwirren. Auf die Handlung selbst will ich nicht mehr weiter eingehen, da sehr vieles aufeinanderbaut und ich nichts vorweg verraten möchte. Nur etwas kann ich vielleicht anmerken: Dass das Rotlichtmilieu, der Naturschutz mit dem Schwerpunkt Biberansiedlung sowie das Hobby Angeln eventuell zum Fall dazugehören könnten. Ob diese einzelnen Dinge wichtig sind, solltet ihr selbst herausfinden. Die Frage ist nur, wie hängt das alles miteinander zusammen und vor allem, was hat das mit den Morden zu tun? Jeder im Umfeld des Opfers verhält sich auf irgendeine Weise verdächtig, was dem Ermittler keine große Hilfe ist und es mir auch schwer machte, einen Täter zu benennen. Die Geschichte fängt sehr verworren, aber interessant, an und war so, durch mehrere Handlungsstränge, die parallel laufen, mit Spannung durchzogen. Je weiter ich in die Handlung vordrang, umso aufregender wurde es. Vor allem das Wechseln der Handlungen je Kapitel, ließ teilweise Dramatik aufkommen und meine Neugier steigen. Auch wenn der Autor, meines Erachtens, mehr aktuelle Themen, welche geschickt in die Handlung eingebunden sind, einbezieht als in den Anfangsbänden, so sind sie immer passend und die Geschichte wird dadurch trotzdem nie langatmig oder gar langweilig. In diesem Band schildert M. Bomm dem Leser nebenher die momentane Wirtschaftskrise und was die Politik dabei für eine Rolle spielt. Der Krimi wird aus der Vogelperspektive erzählt, sodass ich einen tollen Rundumblick hatte und mich mitten in der Handlung fühlte. Diesmal wurden auch einige Orte auf der Alb miteinbezogen, wo viele Zeugen wohnen. Die Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben und ich habe wieder Lust bekommen, diese Ortschaften mal abzufahren. Nachdem eine dritte Figur spurlos verschwindet, steigerte sich die Spannung fast ins Unermessliche und es wurde, dank der Szenenwechsel, noch regelrecht dramatisch! Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, da mich der Autor mit seinen vielen Verdächtigen regelrecht in die Irre führte. Und die Auflösung war für mich überraschend, wenn auch teilweise, dank Häberles Hilfestellungen, nachvollziehbar. Die wichtigsten Charaktere werden gut dargestellt, ich konnte mir jeden einzelnen vor meinem inneren Auge vorstellen. Man kann die Bände auch einzeln lesen, aber ich würde empfehlen, sie sich in der Reihenfolge zu Gemüte zu führen, da die Figuren sich doch weiter entwickeln. Fazit: Dieser Krimi war mal wieder Spannung pur! Fünf volle Sterne.
misscalinca
3/5
21.05.2010
Buch (Taschenbuch)
Kurzschluss ist ein gelungener…
Kurzschluss ist ein gelungener neuer Krimi von Manfred Bomm. Ich muss jedoch sagen, dass mir der letzte Fall besser gefallen hat. In Kurzschluss sind mir die Erklärungen über die Strombörse und die Zusammenhänge manchmal etwas zu ausführlich und verleiten zum Überfliegen... Insgesamt aber eine gute Story, die am Ende ihren Spannungshöhepunkt nicht verfehlt. Die Figuren sind wie immer so authentisch, dass man hier zu Lande schmunzeln muss.
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