Die femme fragile in Heinrich Manns Novellen 'Ist sie's?' und 'Contessina'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
266 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668290792
In der Novelle "Ist sie's?" geht es vermehrt um das Thema der Wiedergeburt; der Ich-Erzähler lernt eine verheiratete Frau kennen, zu der er sich stark hingezogen fühlt, verliert sie jedoch aus den Augen. Jahre später glaubt er, sie wiederzusehen, es ist aber ihre Tochter, in der er die Seele der Mutter zu erkennen scheint. Letztere ist bei der Geburt gestorben. Sowohl Mutter als auch Tochter verkörpern die "femme fragile".
In der Novelle "Contessina" lernt ein junges Mädchen die Sonnenseiten des Lebens kennen, als ein Bildhauer sie in ihrem zuvor einsamen Zuhause besucht. Er zeigt ihr, dass es auch ein Leben außerhalb Contessinas Umfeld gibt. Das junge Mädchen wird so stark von Sehnsucht geplagt, dass es sich am Ende das Leben nimmt. Auch hier verkörpert die Protagonistin die "femme fragile".
In der folgenden Arbeit wird bearbeitet, inwiefern sich die Charaktere der beiden Novellen in Bezug auf den Typus "femme fragile" ähneln und unterscheiden. Es soll außerdem herausgearbeitet werden, welche Rolle der Mann in den Erzählungen spielt. Beide Protagonistinnen sind von Männern abhängig. Die These hierzu lautet, dass beide von einem Mann zum Leben erweckt werden, dieses Erwecken aber gleichzeitig auch zu ihrem Tode führt.
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