Kaum ist Kommissar Nau mit seinem Hund Pepper wieder zurück in der alten Heimat Marburg, um seinen Vorruhestand zu genießen, wird er zu einem überaus kniffligen Fall gerufen. Der junge Chirurg Klaus-Jürgen Bottenbach und ein Stadtstreicher sind ermordet worden. Begeht hier ein Fanatiker grausame Ritualmorde, oder wurde den beiden die Bekanntschaft mit dem Virologen Armin von Hohenthal zum Verhängnis? Befindet sich von Hohenthal möglicherweise selbst in akuter Lebensgefahr? Kommissar Nau und seine neuen Kollegen erbringen Höchstleistungen. Doch wird das genügen?
Kundinnen und Kunden meinen
2.8/5.0
Bewertung
aus Marburg
1/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Noch nie einen so schlechten Krimi gelesen
Ich lese gern und viele Krimis, es gibt Krimis, die einem gefallen und welche, die einem weniger gefallen, aber eine solche Katastrophe habe ich als Buch noch nie in der Hand gehabt.
Die Handlung ist völlig abstrus, ein Komissar, der eigentlich im Ruhestand ist übernimmt mal eben die Ermittlungen der Mordkommission in Marburg. Wobei - von Ermittlungen kann kaum die Rede sein. Dass der Fall am Ende des Buches tatsächlich noch gelöst wird, ist eher Zufall und auch dem Autor selbst war wahrscheinlich nach der verworrenen Handlung nicht mehr ganz klar, wie er den Fall auflösen soll.
Weiter erschwerend bei Überstehen des Lesevergnügens ist der schwülstige Sprachstil - an manchen Stellen kaum noch erträglich.
Leider hatte ich den zweiten Roman des Autors auch noch gekauft - leider ist der auch nicht besser.
Zusammengefasst - Schade um das Geld.
MissBookRead
aus Hessen
4/5
04.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Marburg-Krimi
Kommissar Gisbert Nau ist mit sofort ans Herz gewachsen, da er auch einen Hund hat und Pepper nicht nur mit einer Nebenrolle bedacht ist. Hier kann Nau sich von seiner "zarten" und fürsorglichen Seite zeigen, wo er in seinem Beruf genug mit der harten Realität konfrontiert wird.
Den Großteil der Story nimmt die Ermittlerarbeit ein und da ich als Leserin nicht richtig ahnen konnte, wer nun der Täter ist, blieb das bis auf wenige, nicht ganz eindeutige Hinweise, auch bis zum Ende so. Also nichts was aus der Täterperspektive erzählt wurde, wo man schon ahnen kann wer, was, warum getan hat. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, das passt hier sehr gut.
Aber als es dem Ende zugeht, dachte ich noch, was so wenige Seiten nur noch, wie sollen da die Aufklärungen und die Zusammenhänge erläutert werden? Das war mir dann etwas zu kurz und zu reingepresst. Nach dem Motto: Das darf nur in einem Absatz alles untergebracht werden.
Für Einheimische und die, die Marburg kennen, die werden mit den Beschreibungen und Straßennamen was anfangen können und sich beim Lesen die Örtlichkeiten direkt vor´s innere Auge holen und der Rest, der Marburg nicht kennt muss die Phantasie walten lassen.
Wer Krimis mag mit viel Lokalkolorit, einem sympathischen Ermittler, einem guten Team, etwas Humor und einem spannenden Fall, der wird mit diesem ersten Band von Kommissar Nau seine Freude beim Lesen haben.
Bewertung
aus Niederneisen
3/5
11.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Auge um Auge
Der Titel verspricht mehr, als er hält. Trotzdem ist er in einigen Passagen spannend, aber doch sehr durchschaubar in den Handlungen und Wendungen. Gefallen hat mir das Lokalkolorit und die Beschreibung der Örtlichkeiten von denen der Krimi handelt.
Literaturlounge eu
aus Gießen
3/5
04.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Etwas überladener Krimi
Jetzt tue ich mir doch ein wenig schwer, mit diesem Krimi und das liegt sicher nicht an der Story. Gut, der Krimi spielt in Marburg, für mich eines der schönsten Städtchen Deutschlands, daran kann es nun nicht liegen, dass ich mir so ein wenig schwer tue bei diesem Krimi.
Auch Kommissar Nau ist wirklich ein sympathischer Mensch, der alles ein wenig ruhiger angehen lässt - zumindest am Anfang - und da komme ich dann doch endlich einmal auf das, was mich bei diesem Krimi so ein wenig stört.
Also, das mit den Ritualmorden in Marburg ist schon ein tolles Thema, vor allem, wenn man sich diese Orte, wo die Leichen gefunden wurden, vorstellt. Ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass ein ehemaliger „Kunde“ von Kommissar Nau diese Morde begangen hat, um mit ihm zu spielen, wie sich der Mörder ausdrückt.
Und glaube sie mir, alleine diese Morde hätten für mich vollkommen ausgereicht, um diesen Krimi gut zu finden - und zwar richtig gut. Ich hätte es begrüßt, wenn die Persönlichkeiten der Kriminalkommissare aus Marburg und auch das wirklich schöne Städtchen etwas mehr herausgearbeitet worden wären.
Als dann auch noch das Marburg Virus dazugekommen ist, die GSG 9 und dies dann alles in den letzten 60 Seiten, fühlte ich mich etwas überrannt. Es kam wirklich alles hart auf hart, so dass ich kaum mehr richtig mitgekommen bin. Wenn das Marburg Virus schon in einem Roman vorkommt, dann will ich auch vielleicht noch ein wenig mehr wissen.
Alles in allem ist es aber trotzdem ein Krimi, mit einer wirklich interessanten Hauptperson, der leicht zu lesen ist, und bei dem ich mich irgendwie auch schon auf Band 2 der Reihe freue.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass vielleicht nur ein Thema aufgegriffen wurde, also das mit der persönlichen Rache und den Morden; oder wenn es schon beide Themen abdeckt, dann hätte ich mir doch gerne so 100 - 300 Seiten mehr gewünscht.
Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass der Autor eine in sich schlüssige Geschichte erzählt, die wirklich spannend ist und langsam den Spannungsbogen erhöht.
Auf den letzten 60 Seiten fühlte ich mich so, wie wenn ich einen Actionfilm sehe, welcher vollkommen überladen ist, da der Regisseur versucht hat, alles in 90 Minuten zu quetschen.
Ich persönlich freue mich auf den zweiten Band aber trotzdem, da ich wissen will, ob sich der Autor diesmal ein wenig mehr Freiraum für die Geschichte nimmt, die er erzählen will und - da bin ich mir sicher - auch erzählen kann. So bleibt es nur ein Krimi, der schnell zu lesen ist und tolle Ansätze hat, dem aber leider ein wenig die Tiefe fehlt.
http://www.literaturlounge.eu
aus Gießen
3/5
19.07.2018
Buch (Taschenbuch)
Jetzt tue ich mir doch ein…
Jetzt tue ich mir doch ein wenig schwer, mit diesem Krimi und das liegt sicher nicht an der Story. Gut, der Krimi spielt in Marburg, für mich eines der schönsten Städtchen Deutschlands, daran kann es nun nicht liegen, dass ich mir so ein wenig schwer tue bei diesem Krimi. Auch Kommissar Nau ist wirklich ein sympathischer Mensch, der alles ein wenig ruhiger angehen lässt - zumindest am Anfang - und da komme ich dann doch endlich einmal auf das, was mich bei diesem Krimi so ein wenig stört. Also, das mit den Ritualmorden in Marburg ist schon ein tolles Thema, vor allem, wenn man sich diese Orte, wo die Leichen gefunden wurden, vorstellt. Ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass ein ehemaliger „Kunde“ von Kommissar Nau diese Morde begangen hat, um mit ihm zu spielen, wie sich der Mörder ausdrückt. Und glaube sie mir, alleine diese Morde hätten für mich vollkommen ausgereicht, um diesen Krimi gut zu finden - und zwar richtig gut. Ich hätte es begrüßt, wenn die Persönlichkeiten der Kriminalkommissare aus Marburg und auch das wirklich schöne Städtchen etwas mehr herausgearbeitet worden wären. Als dann auch noch das Marburg Virus dazugekommen ist, die GSG 9 und dies dann alles in den letzten 60 Seiten, fühlte ich mich etwas überrannt. Es kam wirklich alles hart auf hart, so dass ich kaum mehr richtig mitgekommen bin. Wenn das Marburg Virus schon in einem Roman vorkommt, dann will ich auch vielleicht noch ein wenig mehr wissen. Alles in allem ist es aber trotzdem ein Krimi, mit einer wirklich interessanten Hauptperson, der leicht zu lesen ist, und bei dem ich mich irgendwie auch schon auf Band 2 der Reihe freue. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass vielleicht nur ein Thema aufgegriffen wurde, also das mit der persönlichen Rache und den Morden; oder wenn es schon beide Themen abdeckt, dann hätte ich mir doch gerne so 100 - 300 Seiten mehr gewünscht. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass der Autor eine in sich schlüssige Geschichte erzählt, die wirklich spannend ist und langsam den Spannungsbogen erhöht. Auf den letzten 60 Seiten fühlte ich mich so, wie wenn ich einen Actionfilm sehe, welcher vollkommen überladen ist, da der Regisseur versucht hat, alles in 90 Minuten zu quetschen. Ich persönlich freue mich auf den zweiten Band aber trotzdem, da ich wissen will, ob sich der Autor diesmal ein wenig mehr Freiraum für die Geschichte nimmt, die er erzählen will und - da bin ich mir sicher - auch erzählen kann. So bleibt es nur ein Krimi, der schnell zu lesen ist und tolle Ansätze hat, dem aber leider ein wenig die Tiefe fehlt.
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