Die Moral der Gegenstände. Die Hochschule für Gestaltung in Ulm als Geburtsort des Neo-Funktionalismus
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
365 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656827023
Es stellt sich die Frage, wie es dazu kam, dass eine in der Kleinstadt Ulm ansässige, private und nur für die Ausbildung von 150 Studierenden ausgelegte Bildungsstätte derartigen Ruhm erlangen konnte. Sie wird bis heute gerne mit Attributen wie "ausgesprochen progressiv", "avantgardistisch" oder auch "legendär" versehen. Was war das Einzigartige dieser Institution? Welches ideologische Konzept lag ihr zugrunde und wie wurde es verwirklicht? Warum existiert sie nicht mehr?
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Besonderheiten der HfG Ulm als Ausbildungsort von Gestaltern, der Schaffungsstätte neuartiger, hochwertiger Produkte und dem Treffpunkt von bedeutender Personen wie beispielsweise dem Bauhäusler Max Bill, dem Maler und Kunsttheoretiker Johannes Itten und dem Designer Hans Gugelot auseinander.
Ausgangspunkt der Untersuchung bildet das der HfG zugrunde liegende pädagogische und ideologische Konzept und dessen Auswirkung auf das konkrete Ausbildungsprogramm der Studierenden. Am Beispiel des "Ulmer Hockers" wird die am Produkt verwirklichte Ulmer Ideologie der moralisierenden Askese im Folgenden erläutert. Um die formalen Richtlinien bezüglich des Umfangs der Arbeit nicht überstrapazieren zu müssen, wird die Arbeit der Abteilungen "Visuelle Kommunikation", "Information", "Film" und "Industrielles Bauen" ausgeklammert.
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