Konsequenzen aus der Jungenforschung für den Literaturunterricht
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
61 (Printausgabe)
Dateigröße
634 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638028295
Von den 15jährigen Jungen, die in Deutschland an der PISA-Studie teil-nahmen, gaben 51,8% an, nur zu lesen, wenn sie müssten. Von den Mäd-chen sagten dies nur 26,4%. Schon frühere Untersuchungen ergaben: Mädchen lesen mehr, länger und lieber als Jungen.
Auch der Deutschunterricht in der Schule liegt den Mädchen mehr als den Jungen. Wesentlich weniger Jungen als Mädchen äußern, dass ihnen der Deutschunterricht Spaß macht.
Möglicherweise ziehen Jungen die Anregungen für ihre Entwicklung aus anderen Quellen als Büchern. Ob Kinder, die vor allem durch das Fernsehen und kaum durch fiktionale Literatur mediensozialisiert sind, eine geringere soziale Interaktionskompetenz haben, als buchsozialisierte Kinder, ist nicht belegt.
Vielleicht ist lesen einfach nichts für Jungen.
Oder ist es vielleicht die Schule, in der das Lesen eingeübt wird, die nichts für Jungen ist? Das signifikant schlechtere Abschneiden von Jungen in der Schule, legt diese These sehr nahe.
Damit die Schule Jungen das Lesen nahe bringen kann, ist es wichtig, ihre psychische Situation zu ergründen, und so einen jungengerechten Literaturunterricht zu gestalten.
Natürlich sollte sowohl Jungen als auch Mädchen ein Unterricht angeboten werden, der sich an ihren Interessen und Bedürfnissen orientiert. Da es aber die Jungen sind, die der Schule zurzeit Probleme machen, konzentriert sich diese Arbeit ausschließlich auf die Besonderheiten von Jungen.
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