War on Drugs - Reagan, Bush und Clinton
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
133 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656299967
1. Einleitung
2. Die Amtszeit von Ronald Reagan
3. Von Reagan zu Bush
4. Die Bush Administration
5. Die Clinton Administration
6. Fazit
7. Quellen- und Literaturverzeichnis
8. Anhang
1. Einleitung
Der Ausdruck War on Drugs wurde erstmals 1971 vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon in Anlehnung an Lyndon B. Johnsons War on Poverty von 1964 geprägt. Damit beschrieb er den Versuch den Drogenkartellen aus Südamerika Einhalt zu gebieten und ihren Einfluss auf die USA zu verringern. Unter den Präsidenten Ronald Reagan, George Bush Senior und Bill Clinton wurden in den Folgejahren Milliarden an US-Dollar ausgegeben, diplomatische Mittel ausgeschöpft und einige Strategiewechsel vollzogen. Zwischen den verschiedenen Amtszeiten gibt es viele parallelen in der Vorgehensweise aber auch einige Unterschiede.
Was waren die Gründe für Amerika sich in diesen Krieg auf einem fernen Kontinent einzulassen? Welchen Einfluss hatte der War on Drugs auf die Länder in Lateinamerika? Welche Administration war in ihrer Vorgehensweise am erfolgreichsten und wie haben sie sich voneinander abgegrenzt?
2. Die Amtszeit von Ronald Reagan
Im Februar 1982 eröffnete der damalige US-Präsident Reagan den War on Drugs (Krieg gegen die Drogen) gegen die Drogenkartelle in Südamerika. Vorausgegangen war der starke Anstieg des Drogenkonsums der Amerikaner in den 1970ern und der wachsende innenpolitische Druck, wodurch Reagan sich veranlasst fühlte diesen Schritt zu forcieren.
Die US Regierung steigerte in den folgenden sieben Jahren die Ausgaben für die Drogenbekämpfung bis auf 4,3 Milliarden US-Dollar (1988) jährlich. Die Folgen waren strengere Gesetze bezüglich des Drogenkonsums, -besitzes und -verkaufs, aber noch wichtiger war die militärische Präsenz von US-Truppen. Die Washingtoner Anti-Drogen Kampagne wurde begleitet durch stärkeren diplomatischen Druck auf die exportierenden Länder in Lateinamerika, sowie wirtschaftlichen Sanktionen.
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