Warum spukt es? Die Funktionen des Spuks in Goethes 'Die Sängerin Antonelli' und in Kleists 'Das Bettelweib von Locarno'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
446 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638868532
So gilt Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten als erste neuere Novellendichtung, während das Bettelweib "mehr als jede andere deutsche Gespenstergeschichte die spätere Entwicklung der Gattung beeinflusst hat".
Jedoch wird von Literaturwissenschaftlern Goethes Sängerin Antonelli, die eine Erzählung der Unterhaltungen ist, verurteilt als "geringfügige Erzählung, die wir gern unter seinen Werken gemisst hätten" und das Bettelweib bekommt die vernichtende Kritik, die Novelle sei "weiter nichts ist als eine Schauermär". Man kann nicht bestreiten, dass die Erzählhandlungen eher von banaler Natur sind; die Frage ist, was die beiden Literaten an dem Stoff interessierten.
Warum verfassen beide, entgegen ihres sonstigen Erzählwerkes, Gespenstergeschichten, die eigentlich der Trivialliteratur zugeschrieben sind? Was fasziniert die Autoren an dem Spuk und welche Funktionen hat er inne - kurzum: Warum spukt es in den beiden Werken?
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