Analyse des Tons in den Video-Installationen "Vorstadthirn" und "Extremitäten (weich, weich)" von Pipilotti Rist
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
202 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640915842
Erst mit der Ende der 1970er Jahre vollzogenen Einführung des Dolby-Stereo-Tonsystems, das zum Synonym für ein spektakuläres Kinoerlebnis avancierte, wurde die Vormachtsstellung des Bildes wieder in Frage gestellt und eine neue öffentliche Debatte darüber entfacht, was für den Film bedeutsamer sei: das Bild oder der Ton? Durch Chions Werk "L¿Audio-vision" wurde diese einseitige Diskussion durchbrochen und der Forschungsschwerpunkt vielmehr auf die wechselseitigen Einflüsse von Bild und Ton auf die filmische Bedeutungskonstitution ausgerichtet.
Thema meiner Arbeit soll es sein, die Funktion und Bedeutung des Tons sowie das Verhältnis von Ton und Bild und deren gegenseitige wechselseitige Einflüsse in der verhältnismäßig noch wenig erforschten Gattung der Videokunst zu untersuchen. Im Vorfeld möchte ich zunächst die charakteristischen Merkmale der Kunstgattungen Video und Videoinstallation in Abgrenzung zum Film herausarbeiten, um daraus bereits mögliche Differenzen in Bezug auf die Tonspur im Video ableiten zu können. Analysegegenstand meiner Arbeit ist die Tonspur in den beiden Videoinstallationen "Vorstadthirn" und "Extremitäten (weich, weich)" der Schweizer Videokünstlerin Pipilotti Rist. Beide Installationen stammen aus dem Jahr 1999, wobei ich mich in meiner Analyse konkret auf die Konzeption beziehe, die im Jahr 2005 im Berliner Museum "Hamburger Bahnhof" gezeigt wurde.
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