Ist der lutherische Christ schizophren? Zur Kritik von Ernst Troeltsch an Luthers Ethik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
416 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638892247
einen Zahn um einen Zahn.¿ Ich aber sage euch, man soll keinem
Übel widerstehen, sondern so dich jemand auf den rechten Backen
streicht, dem halte auch den anderen dar.
Obwohl es nun nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei nicht ein christliches Werk und zieme auch einem Christen nicht zu tun, so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.
Diese beiden Zitate, das erste aus Martin Luthers Schrift "Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gefolgschaft schuldig sei" und das zweite aus seiner Schrift "Ob Kriegsleute auch in seligem Stande sein können", sind grundverschieden. Die Frage, der nachgegangen werden soll, lautet: Ist das nun schizophren gedacht - oder etwa verantwortlich? Oder ist es letztlich von einer tiefen Einsicht in die wahre Natur des Menschen geprägt?
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