Die Beziehungen zwischen Rom und dem Sasanidenreich unter der Regierungszeit Diokletians 285-305 n. Chr.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
273 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656080237
Doch Rom litt nicht nur unter einer politischen Führungskrise, sondern auch unter einer starken wirtschaftlichen Krise.
Durch Angriffe fremder Völker von Außen nahm die Heeresstärke immer weiter ab und immer weniger Bauern konnten ihre Felder bestellen und damit Steuern zahlen: Im Gebiet des Rheins bedrängten die Alamannen das Imperium Romanum, die Goten verstärkten in der Donauregion den Druck auf das Römische Reich.
Zu den ohnehin zahlreichen inneren und äußeren Problemen kam durch eine neue Macht im Osten ein weiterer Unruheherd hinzu: Wohl begünstigt durch die Spannungen zwischen Parthern und Rom konnten sich 224 n. Chr. die Sasaniden unter ArdaShir I. gegen die Arsakidenherrschaft der Parther durchsetzen und herrschten fortan ungefähr 430 Jahre lang im persischen Raum. Das lose Herrschaftskonstrukt der Parther wurde gestrafft, das Militärwesen erneuert .
In der Folgezeit kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem Sasanidenreich und Rom, welche die Sasaniden aufgrund der zahlreichen Schwierigkeiten des Römischen Reiches größtenteils für sich entscheiden konnten.
Bereits unter Kaiser Carus schien sich die Position Roms jedoch zu festigen. Nachdem Diokletian, 285 von seinen Truppen zum Augustus ernannt, die größten Probleme im Inneren vorerst lösen konnte, schaffte er es mit Hilfe seines Caesars Galerius die römische Einflusssphäre im Osten wieder zu erweitern und letztlich einen 40 Jahre lang haltenden Friedensvertrag zu erreichen.
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