"Zum Wohle der Gesellschaft." Unternehmen und die Forderung nach moralischer Verantwortungsu¨bernahme - eine Dilemmabeschreibung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.05.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
587 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656196624
Im Unterschied zu Individuen aber haben Unternehmen nicht selten problematische Grundvoraussetzungen ihre moralische Verantwortung zu erkennen und zu übernehmen. Sie sind ein Zusammenschluss verschiedener Individuen, die selbst in ihrer Position funk-tionale Verantwortung tragen. Der Vorstand einer AG beispielsweise wird seiner Rolle laut Aktiengesetz dann gerecht, wenn er "zum Wohle der Gesellschaft" (AktG
93) han-delt, wobei mit ,Gesellschaft' das Unternehmen gemeint ist. Zum Wohle der Gesellschaft bedeutet auch dem Unternehmen zu einem guten Ruf zu verhelfen, damit es in der Öf-fentlichkeit als legitim anerkannt wird und erfolgreich sein kann. Moralische Verantwor-tungsübernahme spielt für Unternehmen deshalb vor allem dort eine Rolle, wo die Öffent-lichkeit sie sehen kann. Diese inkonsequente Übernahme von moralischer Verantwortung kann dazu führen, dass jenes Handeln, das nach Ansicht der Öffentlichkeit nicht mora-lisch korrekt ist, entlarvt wird. Das Unternehmen wird Gegenstand eines Skandals.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beschreibung dieses Konflikts. Es soll ein Verständnis dafür entwickelt werden, in welchem Dilemma Unternehmen sich befinden, deren System es nicht erlaubt, einwandfrei moralische Verantwortung zu übernehmen, von denen aber eben dies verlangt wird.
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