Das Motiv des künstlichen Menschen in der Literatur Ein Vergleich zwischen Harry Mulischs "Die Prozedur" und E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.01.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
471 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640805594
Gerade dieser angsteinflößende Gedanke vom künstlichen Menschen ist es, der nicht nur in den Köpfen der Wissenschaftler hängen bleibt. Vor allem die Literatur beschäftigt sich schon seit der Antike mit dem Gedanken von durch Zauber oder schwarze Margie zum Leben erweckte, künstliche Kreaturen, die den perfekten Menschen darstellen und den echten Menschen dienen sollen. Die Protagonisten spielen Gott, ganz nach ihren realen Vorbildern, und vergessen dabei nicht selten ihre Grenzen und Verantwortungen. Die Maschinen, Automaten, Puppen und der gleichen sind in den Werken der großen Schriftsteller, ausgehend von den Ängsten, die damit verbunden sind, ausgestattet mit Gefühlen und der Fähigkeit zu denken und zu handeln, wie es ihnen passt. Dadurch entgleiten sie den Händen ihrer Schöpfer und es kommt häufig zum "Super-Gau": Geschöpf, Schöpfer oder beides gehen zu Grunde.
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