Giorgio Morandi
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
121 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640082711
Der italienische Maler und Grafiker Giorgio Morandi kann zu den "Neo-Traditionalisten"(=neuzeitlicher Künstler mit traditionellen Künstlermethoden) seiner Zeit gerechnet werden, abgesehen von seiner kurzen kubistischen und metaphysischen Phase, blieb er dem Stil eines Cézanne und dem der ital. Freskenmalern z.B. Giotto, Masaccio, Uccello und Pireo della Francesca treu: z.B. malte er ton-in-ton mit wenig abwechslungsreichen Farbnuancen, um wie es die "alten Meister" taten eine dem Bilde anhaftende Gesamttonalität zu verleihen. Keine Farben die erschrecken, alles andere als knallig und laut, aber manchmal benötigt man auch solche Momente.
Als "Flaschenmaler" wurde er verschrieen eben weil er keine "neuen Ideen" hatte.
Morandis Kunst ist eher unscheinheilig und schlicht wie er selbst;, und auf seine Zeit bezogen schuf er eine neue Ästhetik. Die Malweise seiner Stilleben, wie seiner Landschaften drückt eine klare Einfachheit aus: mit ein paar Strichlagen des Pinsels erzeugte er eine malerische Fläche, die als Gefäß oder Haus erkennbar wird, also räumlich erscheint, und seine Farben setzt er transpirierend ein, so dass die Gegenstände leuchten. Seine Kompositionen, die er arangierte, vermitteln Harmonie. Ähnlich Cézanne, der "die Dinge eines Stillebens mit dem sie umgebenden Raum zu einer Einheit zu verbinden (suchte)." Cézannes Anliegen war es die Formen mit dem Hintergrund so gleichzusetzen, dass man als Betrachter einem trempe-l¿oie verfällt: man muß sich bei Cézanne entscheiden zu welcher Form nun die Kontur gehört -wie bei einem Vexierbild- ob zu der einen oder zu der anderen. Die Zentralperspektive wird aufgehoben und die Komposition wird flächig. In Morandis Stilleben erlebt man diese "Austauschverhältnisse (der Objekte)" ebenfalls und das Konkurrieren der Objekte um die Kontur.
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