Der Mensch als Handelsware Menschenhandel in der BRD zwischen den Jahren 2000 und 2004
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.12.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
854 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638872034
Allerdings ist das Thema an sich und auch die oft damit verbundene Prostitution in Deutschland immer noch ein Tabu, über das in der Öffentlichkeit kaum besprochen wird.
Um immer für neuen "Nachschub" in der Rotlichtszene zu sorgen, werden jährlich geschätzte 500.000 Frauen zwecks sexueller Ausbeutung in die EU-Länder geschleust, davon allein 200.000 von Ost- nach Westeuropa. Auch die Schlepperbanden verdienen dabei in Europa jährlich zwischen 7 und 13 Milliarden Euro durch die Ausbeutung und Versklavung von Frauen
Im Zusammenhang mit dem Thema Menschenhandel wird oft über die Frei-willigkeit der Frauen diskutiert. Häufig wird behauptet, dass die meisten der ausländischen Frauen gewusst haben, worauf sie sich einlassen, was sie in Deutschland erwartet und dass sie freiwillig gekommen seien. Diese Aussage ist sehr kritisch zu sehen, denn viele Frauen hatten meist keine andere Wahl. Die Frauen stammen aus armen Ländern und sind - zumindest in der Realität nicht - gleichberechtigt und finden aus diesem Grund nur sehr selten eine Arbeit. Diese Frauen sehen in der "Flucht" nach Deutschland eine Möglichkeit der Verbesserung ihrer Lebenssituation und nehmen aus diesem Grund auch eine Arbeit als Prostituierte in Kauf. Ob man in diesem Fall von einer freiwilligen Entscheidung sprechen kann oder eher von einer Wahl zwischen Cholera und Pest, bleibt jedem selbst überlassen.
In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Menschenhan-del in der Bundesrepublik. Ich möchte herausarbeiten, was sich in der Zeit zwischen 2000 und 2004 verändert hat. Dafür wird zunächst der Begriff Menschenhandel definiert, danach wird das allgemeine Lagebild aufgezeigt werden, dass dann in den einzelnen Kapiteln Tatzeit, Tatort, Tatopfer, Tatver-dächtige noch einmal ausführlicher behandelt. In den letzten beiden Kapitel werden die unterschiedlichen Routen der Schlepper nach Deutschland vor-gestellt und die Schwierigkeiten bei der Strafverfolgung diskutiert. Ein ab-schließendes Fazit resümiert der Ergebnisse der Hausarbeit.
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