Die neuen Wahlkampfstrategien der SPD Die Bundestagswahlkämpfe 1998 und 2002
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
519 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638031578
Bo Krogvig, Wahlkampfberater der schwedischen Sozialdemokraten
In der Politikwissenschaft bezeichnet man als Wahlkampf jene zeitliche Phase des politischen Tagesgeschehens, in der Parteien und Kandidaten besondere organisatorische, inhaltliche und kommunikative Leistungen erbringen, um Wähler für sich zu gewinnen.
Hauptakteure im Wahlkampfzirkus sind natürlich die Politiker, aber auch die Bürger als potentielle Wählerschaft und vor allem die modernen Massenmedien sind am Wahlkampfgeschehen maßgeblich beteiligt. Der Wahlkampf hat immer ein Ziel: Am Ende des Wahltages die meisten Stimmen auf die eigene Partei zu vereinen und damit die Regierungsmacht im Land zu übernehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, ergreifen die Parteien alle möglichen Maßnahmen, um die eigenen Erfolgschancen auf Kosten der Konkurrenz zu verbessern. Erfolg hat im bundesrepublikanischen Wahlkampfzirkus im Normalfall nämlich diejenige Partei, die nicht nur mit den richtigen Themen für sich wirbt, die nicht nur mit professioneller Kommunikation, charismatischen Kandidaten und modernen Werbemaßnahmen auftrumpft, sondern die vielmehr alle diese Komponenten berücksichtigt. "Parteien werden nicht für das gewählt, was sie geleistet haben, sondern für die Perspektive, die sie den Wählern eröffnen."
In dieser Arbeit soll zunächst das Phänomen der Amerikanisierung und dem damit einhergehenden Wandel des politischen Wahlkampfes in Deutschland näher erläutert werden, um im Anschluss die neuen Wahlkampfstrategien der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands darzustellen. Dabei sollen in erster Linie der für die SPD besonders erfolgreiche Bundestagswahlkampf 1998 und der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2002 im Vordergrund stehen. Auf die Wahl im Jahre 2005 soll aufgrund der besonderen Ausgangslage (Vertrauensfrage, vorgezogene Wahlen) nicht eingegangen werden. Schon aus zeitlichen Gründen konnte es keine Kampa 03 geben. Innerhalb kürzester Zeit mussten Wahlprogramme erstellt, die Kampagnen geplant und umgesetzt werden. Auf die Schnelle konnte die SPD keine zentrale Wahlkampfkampagne organisieren.
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