Hartmanns 'Erec'. Die Schönheit Enites als Mittel zum Zweck?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
5 (Printausgabe)
Dateigröße
709 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668391468
Die Schönheit Enites, welche durch eine detaillierte Beschreibung bei Hartmann (V.323-342) als etwas Besonderes herausgestellt wird, wird ebenfalls untermalt durch Vergleiche, wie "schwanenweiß" (V. 330: durch wÎz alsam ein swan) und "Wie eine Lilie" (V.337: alsam diu lilje).
Diese Vergleiche regen die Fantasie des Lesers an, welche jedoch bereits in Vers 342 wieder durchbrochen wird, da der Text nicht weiter auf diese Schönheit eingeht und diese damit unterläuft. Die Innensicht Erecs, welche durch "Êrecken muote ir ungemach" wiedergespiegelt wird, lässt keine weiteren Gefühlsregungen erkennen, die sich auf die Schönheit Enites beziehen. Nur das Gefühl des Mitleids bringt Erec ihr entgegen und spricht davon, dass sie die Arbeit nicht verrichten müsse. Von Minne ist an dieser Stelle nichts zu finden. Damit wird das übliche Muster einer Descriptio, welche in diesem Fall eine Erwartung aufbaut, durchbrochen.
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