Literatur als Beitrag zum Geschichtsverständnis Dargestellt am Beispiel von Heinrich Heines Gedicht "Die schlesischen Weber"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
147 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638803984
Im ersten Teil der Arbeit wird der historische Hintergrund des Weberaufstandes erläutert, um das Verständnis der Lyrik zu ermöglichen. Der Hauptteil befasst sich zunächst mit der Analyse und der Interpretation des Gedichtes "Die schlesischen Weber" von Heinrich Heine. Im weiteren Verlauf erfolgen zwei Vergleiche des Weber-Gedichts von Heine mit weiteren Werken der Weberlyrik. Es geht in den Vergleichen zum einen um den formalen Aufbau und den Inhalt der Gedichte und zum anderen um die unterschiedliche Methodik der Autoren, die Leser über die Problematik zu informieren und zum Denken und Handeln anzuregen. Anschließend wird analysiert, inwiefern sich die Wirkungen der Gedichte voneinander unterscheiden.
Die Auswahl der Gedichte begründet sich folgendermaßen: Das Gedicht "Der Leineweber" von Ludwig Pfau wurde gewählt, da hier eine eindeutige Analogie zu Heines Gedicht zu erkennen ist. Es werden dabei die Parallelen und Unterschiede herausgearbeitet und die Frage geklärt, weshalb Heines Gedicht eine stärkere Eindringlichkeit als das von Pfau erreicht hat. Die Wahl des Gedichtes "Ein neues Lied von den Webern" von Adolf Schults ist darauf zurückzuführen, dass Schults in diesem Gedicht einen komplett anderen Ansatz als Heine und die meisten anderen Autoren wählt, nämlich eine ironische sarkastische Darstellung der Problematik. Diese Methode, den Leser zu erreichen, macht das Gedicht und seine Wirkung sehr interessant. Anschließend werden mit Hilfe einiger Zitate und Stimmen zu Heines Gedicht die Reaktion und die Auswirkung des Gedichtes auf die Gesellschaft und die weitere politische Entwicklung erläutert. Im anschließenden Fazit wird die Frage behandelt, in welcher Form eine Verknüpfung und gegenseitige Beeinflussung von Literatur und Geschichte zu erkennen ist und auf welche Weise die Weberliteratur einen besseren Zugang zum Geschichtsverständnis liefert.
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