Demokratie und Machtpolitik im antiken Athen Eine Untersuchung des Verhältnisses von Innenpolitik und Außenpolitik im vierten Jahrhundert vor Christus
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
121 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656236238
Es gibt zahlreiche Untersuchungen über die Ausprägung der
Demokratie, Theater und Philosophie. Später verlagerte sich der Fokus in der Forschung auf machtpolitische Aspekte und die großen Kriege. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt diese Arbeit, die sich fragt, in welchem Verhältnis die innere Verfasstheit des Athener Gemeinwesens mit der Dynamik der attischen Expansion steht. Dazu wird der Zusammenhang zwischen Demokratie im Inneren und
außenpolitischer Planung führender Repräsentanten bzw. Entscheidungsfindung in der Athener Volksversammlung beleuchtet. Wie ist unter diesen Gesichtspunkten die attische Expansion, der delisch-attische Seebund und der Peloponnesische Krieg zu sehen?
Dies sind die zentralen Fragen dieser Arbeit. Meier führt dazu an, dass Krieg und Demokratie die Voraussetzung der Dynamik der attischen Expansion waren. Sie stärkte nach seiner Auffassung zwar die Demokratie, führte aber häufig zu Kriegen. In die gleiche Kerbe schlägt Bachteler, der am Beispiel Athens seine These zu verifizieren
versuchte, dass griechische Demokratien genauso aggressiv waren, wie andere Staatsformen dieser Zeit. In dieser Arbeit wird in Ergänzung dazu die These vertreten, dass der Zusammenhang von Machtpolitik und Demokratie im klassischen Athen in einem größeren Rahmen betrachtet werden muss. Nur im Rahmen der Konkurrenz im gesamten griechischen Siedlungsgebiet und der angrenzenden Territorien werden die
Entscheidungen der Athener verständlich.
Im ersten Abschnitt wird dazu von den Reformen des Kleisthenes ausgehend, das Verhältnis von innerer Konsolidierung und dem Aufstieg Athens zur Großmacht skizziert. Im zweiten Abschnitt wird auf Basis der Fragestellung auf den delischattischen Seebund und die Art der Herrschaft Athens eingegangen. Der dritte Abschnitt
betrachtet den Peloponnesischen Krieg gemäß der Zielsetzung dieser Arbeit. Ziel ist dabei jeweils nicht die Darstellung aller Gescheh-nisse, sondern lediglich die Betrachtung der für die Frage-stellung relevanten Entwicklungen. Die Ergebnisse werden in einem kurzen Fazit zusammen gefasst.
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