Steuerbilanzpolitik nach dem BilMoG
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Sprache:Deutsch
16,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
581 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656231325
In Deutschland trat als Reaktion auf den Modernisierungsdruck am 29. Mai 2009 das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in Kraft. Primäres Anliegen des Gesetzgebers war es, die handelsrechtliche Rechnungslegung zu einer gleichwertigen Alternative zu den IFRS auszubauen. Obwohl die Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen GoB für die steuerliche Gewinnermittlung als tragende Säule des deutschen Bilanzrechts erhalten bleiben sollte, war die Reform auf Steuerneutralität angelegt. Der zur Vereinbarung solch konkurrierender Zielsetzungen erforderliche Kompromiss ist überwiegend zu Lasten der Einheitsbilanz ausgefallen. Durch eine Modifizierung des Maßgeblichkeitsgrundsatzes ist die Steuerbilanz zum zunehmend autonomen Rechenwerk herangewachsen - eine Entwicklung, die wiederum die steuerliche Ergebnispolitik stärkt, da diese nunmehr unabhängig von handelsbilanziellen Intentionen verfolgt werden kann.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden zunächst die für das Thema wesentlichen Verständnisgrundlagen skizziert. Darauf aufbauend erfolgt eine detaillierte Beleuchtung des vollzogenen Paradigmenwechsels im Zusammenwirken von Handels- und Steuerbilanz sowie seiner Bedeutung für eine eigenständige Steuerbilanzpolitik. Deren Voraussetzungen und Ansatzpunkte werden nachfolgend überblickartig dargestellt.
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