Ausgewählte Bewertungsprobleme im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses nach der Neufassung von IFRS 3
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
124 (Printausgabe)
Dateigröße
1735 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640769254
und gleichzeitig zum Erreichen einer Konvergenz zwischen den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den
United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) in diesem Regelungsbereich führen soll. Anzuwenden sind die neuen Regelungen prospektiv auf Unternehmenszusammenschlüsse, bei denen der Akquisitionszeitpunkt in einem Geschäftsjahr liegt, das nach dem 1. Juli 2009 beginnt.
Dem IFRS 3 liegt ein Ansatzprinzip (Recognition Principle) zugrunde, bei dem zunächst sämtliche Vermögenswerte und Schulden sowie die Anteile nicht-kontrollierender Gesellschafter des akquirierten Unternehmens zu erfassen sind. Grundsätzlich sind alle im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und Schulden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten. Schwierigkeiten bereitet in diesem Zusammenhang regelmäßig die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von immateriellen Vermögenswerten, für die aufgrund ihrer Einzigartigkeit
meist keine Marktpreise beobachtet bzw. Marktpreise über Vergleichsverfahren approximiert werden können. In diesem Fall kommen vorwiegend kapitalwertorientierte Bewertungsmodelle zum Einsatz, denen die Annahme zugrunde liegt, dass sich der Wert eines immateriellen Vermögenswerts aus dessen Eigenschaft ergibt, zukünftig in der Form von Cash Flows Ertragskraft zu generieren.
Zudem gewährt IFRS 3 ein Wahlrecht, die Anteile nicht kontrollierender Gesellschafter mit ihrem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, wird der auf die Minderheiten entfallende Goodwill aufgedeckt und es kommt zu einer Goodwillbilanzierung in der Ausprägung des Full-Goodwill-Konzepts. Werden die Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmens nicht öffentlich gehandelt, kann die Bewertung der Anteile nicht-kontrollierender Gesellschafter zum Fair Value prinzipiell
über mehrere Bewertungsmethoden erfolgen, die in der vorliegenden
Arbeit beschrieben werden.[...]
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