Jenseits von Gut und Böse: 'Pluralität des Willens' und 'Wille zur Macht'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
139 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638625197
"[M]ein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt (...)."1
Die nachfolgende Hausarbeit setzt sich mit Friedrich Nietzsches Werk "Jenseits von Gut und Böse" auseinander. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den zwei großen Themen "Pluralität des Willens" sowie dem "Willen zur Macht", den Schlussteil der Arbeit stellt ein persönliches Resümee über den Gegenstand der Hausarbeit dar. Die beiden Hauptpunkte habe ich als Thematik für die Hausarbeit gewählt, da sie meines Erachtens nach die grundlegendsten Gedanken des Werkes sind, sie stellen gleichsam die Basis für die im weiteren Verlauf des Werkes entwickelte Philosophie dar. Ohne diese beiden Aspekte fundamental verstanden zu haben sind nicht nur die weiteren Gedanken Nietzsches innerhalb des Werkes unverständlich, sie stellen sogar einen wichtigen Einblick in Nietzsches grundsätzliches anthropologisches Bild und Kulturverständnis dar, die jedwede von ihm entwickelte Philosophie beeinflusst haben muss.
Zudem entwickelt sich vor allem aus dem Gedanken zum "Willen zur Macht" ein Großteil des negativen Nietzschebildes, vor allem auch im Bezug auf den Nationalsozialismus, auf das man heute trifft und das im Kopf der meisten Menschen vorherrscht. Es ist dies ein Vorurteil, dass sich zumindest nach dem Studium des Werkes "Jenseits von Gut und Böse" nicht bewahrheiten kann. Ein weiterer Beweggrund gerade diese Aspekte als Thema zu wählen ist die Tatsache, dass ich die Gedanken zum "Willen zur Macht" und die Überlegungen zur "Pluralität des Willens" zunächst einmal als äußerst interessant und untersuchungswert empfinde und zweitens der späte Nietzsche in "Jenseits von Gut und Böse" meines Erachtens nach nicht mehr nur und ausschließlich kritische Philosophie betreibt, sondern vielmehr einen neuen Glauben, eine Philosophie für kommende Generationen verkündet und offenbart2: "Eine neue Gattung von Philosophen kommt herauf: ich wage es, sie auf einen nicht ungefährlichen Namen zu taufen. (...) So wie ich sie errathe (...) möchten diese Philosophen der Zukunft ein Recht (...) darauf haben, als V e r s u c h e r bezeichnet zu werden"3.(...)
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