Wörterbücher als Propagandamittel im Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
516 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656213888
sind Gegenstand vieler verschiedener Untersuchungen. Allerdings befassen
sich eher wenige davon mit den Wörterbüchern der nationalsozialistischen
Zeit, um zu klären ob und wie die Darstellung des allgemeinsprachlichen
Wortschatzes in den Nachschlagewerken dieser Zeit den Bedingungen der
totalitären Ideologie angepasst wurde. Dies soll in der vorliegenden Arbeit
zusammenfassend geschehen.
Dafür wird zuerst ein Überblick darüber gegeben, wie sich der
nationalsozialistische Sprachgebrauch im allgemeinen auszeichnete.
Einführend wird ein kurzer Abriss des sprachgeschichtlichen Hintergrundes
gegeben und die Terminologie dahingehend geklärt, ob man überhaupt von
der Sprache des Nationalsozialismus reden kann. Auch ein kleiner Exkurs in
die moralisierende Sprachkritik wird gegeben.
Im Hauptteil der Arbeit wird auf die Verwendung von Wörterbüchern als
Propagandamittel der Nationalsozialisten im genaueren eingegangen. Es
werden die verschiedenen methodischen Möglichkeiten genannt, mit Hilfe
derer es den Nationalsozialisten möglich war, durch gezielte Eingriffe und
Veränderungen den Adressaten zu manipulieren. Dabei wird sowohl auf die
Wörterverzeichnisse an sich, als auch auf die Einleitungen bzw. Vorwörter
eingegangen werden.
Nach einer Aufstellung aller methodischen Möglichkeiten wird sich der Frage
gewidmet, wie diese Änderungen wieder rückgängig gemacht wurden, vor
allem wie schnell und wie gründlich dies geschah. Dazu wird exemplarisch
der Duden - das als das populärste deutsche Wörterbuch bezeichnete
Nachschlagewerk - zurate gezogen und zwei aufeinanderfolgende Auflagen
miteinander verglichen: die 12. Auflage von 1942 und die 13. Auflage von
1948.
Aufgrund des beschränkten Umfanges dieser Arbeit ist es nur möglich, einen
groben Überblick über das Thema zu bieten. Zur weiterführenden Lektüre
möge auf die Literaturliste verwiesen werden.
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