Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt Am Beispiel der Stadtwerke Düsseldorf AG
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
629 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656052111
Den Energieversorgern wird meistens vorgeworfen, dass kein Wettbewerb herrscht und der örtliche Grundversorger zu teuer sei. In der vorliegenden Arbeit werden diese Vorwürfe kritisch betrachtet und so ausgearbeitet, dass ein allgemeines Verständnis der aktuellen Lage möglich ist.
In Kapitel 2 der Arbeit wird die Liberalisierung des deutschen Strommarktes thematisiert. Nachdem zuerst die besonderen Merkmale des Gutes Strom dargestellt wurden, wird dann in chronologischer Reihenfolge der lange Weg vom ehemaligen kommunalen Monopolmarkt zum Wettbewerb skizziert. Es wird aufgezeigt, warum es bis zur Liberalisierung des deutschen Strommarktes 1998 keinen Wettbewerb gab. Danach wird erläutert was unter dem Begriff Wettbewerb zu verstehen ist und welche Wettbewerbstheorien die deutsche Wirtschaftspolitik als Leitbilder beeinflussten. Aus der Veränderung der Leitbilder ist der Paradigmenwechsel der Regierung, die Strommonopole zu deregulieren, ableitbar. Um die Voraussetzungen für den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu schaffen, hat der deutsche Staat seit 1998 einige Meilensteine auf dem Weg gebracht. Aber nicht auf allen Wertschöpfungsstufen der Stromwirtschaft herrscht Wettbewerb.
Nach dem theoretischen Teil werden in Kapitel 3 anhand des Internetvergleichsportales Verivox, die Gesamtpreise für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh im Marktgebiet Düsseldorf zwischen der Grundversorgung der Stadtwerke Düsseldorf AG und dem günstigsten Wettbewerber Stromio classic miteinander verglichen. Anschließend erfolgt eine Erörterung aller Preisbestandteile der Stromrechnung. Die Gesamtbeträge werden um die staatlich regulierten und induzierten Kosten bereinigt, um als Residualgröße die Bestandteile der Musterrechnungen zu erhalten, die dem Wettbewerb unterworfen sind.
Nach der Detailanalyse der Stromrechnung wird in Kapitel 4 der Wettbewerb analysiert. Ist der Wettbewerb auf dem Strommarkt in Düsseldorf angekommen? Welche besondere Rolle hat der Staat dem Grundversorger zugeordnet und was unterscheidet ihn vom Wettbewerber? Kann das im EnWG
1 Satz 1 geforderte Zieldreieck der Energiewirtschaft zwischen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit überhaupt noch bestehen, wenn der Fokus auf den Preis gerichtet wird?
Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer Schlussbetrachtung in Kapitel 5.
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