Gibt es einen Rückstand der deutschsprachigen gegenüber der US-amerikanischen Marketingwissenschaft?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
727 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656075004
Ausgehend von dieser Entwicklung wird im Folgenden der Stellenwert der deutschsprachigen Marketingwissenschaft innerhalb der internationalen "scientific community" thematisiert. Als Vergleichsmaßstab dient dabei die US-amerikanische Marketingwissenschaft, da diese unumstritten die internationale Spitzenposition einnimmt (vgl. z.B. Franke 2003, S. 255).
Zur Vorgehensweise bei einer Bestandsaufnahme konstatieren Roth et. al. (2004, S. 141): "Der Stand der Marketingforschung kommt in Publikationen in den führenden Fachzeitschriften zum Ausdruck". Um den Beitrag der deutschsprachigen Marketingforschung zum aktuellen Erkenntnisstand zu analysieren, erfolgt daher im ersten Teil dieser Arbeit eine Betrachtung führender Marketingzeitschriften hinsichtlich folgender Aspekte:
. Zunächst wird der Anteil der Artikel aus dem deutschsprachigen Raum, gemessen an der Gesamtzahl aller Publikationen, ermittelt und dem Anteil der Artikel aus den USA gegenübergestellt.
. Anschließend erfolgt eine Untersuchung der meistzitierten Quellen auf ihre Herkunft bzw. die Herkunft der Verfasser. Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass sich der Einfluß einer Publikation auf die Marketingforschung in der Zitationshäufigkeit der Quelle dokumentiert (vgl. Roth et. al. 2004, S. 143 f.). "Eine Zitation liegt vor, wenn eine Quelle im Literaturverzeichnis einer anderen Veröffentlichung aufgeführt ist" (ebd., S. 143).
Die Ergebnisse der Zitationsanalyse bilden zugleich auch die Basis für die Diskussion der Einflußfaktoren auf den Erkenntnisfortschritt in der Marketingwissenschaft im zweiten Teil. In Anlehnung an Meyer (1996, S. 136 f.) wird in diesem Abschnitt vor allem auf strukturelle Aspekte, Kommunikation und Integration in internationale Netzwerke sowie Anreizsysteme der Marketingwissenschaft eingegangen.
Die Lehre als Bestandteil der Wissenschaft wird dabei im Folgenden vernachlässigt, da der Stand der Wissenschaft durch den Stand der Forschung determiniert wird.
Schließlich erfolgt auf der Grundlage der ermittelten Daten sowie der diskutierten Einflußfaktoren eine abschließende Beantwortung der Frage nach einem Rückstand der deutschsprachigen gegenüber der US-amerikanischen Marketingwissenschaft.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice