Die Familie als Institution der Entwicklungsförderung oder der Entwicklungsgefährdung für junge Menschen in Deutschland? Formen, Häufigkeiten, Folgen, Risiko- und Schutzfaktoren sowie Ursachen familiärer Gewalt in Deutschland mit entsprechenden Präventions- und Interventionsansätzen
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
188 (Printausgabe)
Dateigröße
2805 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656014584
Ausgehend von der existentiellen Bedeutung der Institution Familie für die positive Entwicklung junger Menschen, stehen im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses dieser Arbeit zwei miteinander verbundene Fragen: 1. Wie hoch ist die Gefahr der Entwicklungsgefährdung durch familiäre Gewalterfahrungen für junge Menschen in Deutschland einzuschätzen? 2. Welche Ansätze und Möglichkeiten bieten sich im Rahmen von Forschung und Praxis, um diesem familiär bedingten Entwicklungsrisiko entgegenzuwirken?
Zur Beantwortung der ersten Frage wird anhand der Beschreibung von Vielzahl und Häufigkeit möglicher und bekannter Formen familiärer Gewalt in Kombination mit den Erkenntnissen über ihre Folgen für die jungen Opfer aufgezeigt, dass präventiver Handlungs- und Forschungsbedarf in Deutschland nicht nur vorhanden, sondern auch erforderlich ist. Zur Verdeutlichung dieses Handlungs- und Forschungsbedarfs wird auch ausgeführt, warum der Rückgriff auf national valide Daten zum Themengebiet familiärer Gewalterfahrungen als schwierig zu bezeichnen ist.
Die Beantwortung der zweiten Frage erfolgt anhand eines Überblicks zum derzeitigen Forschungsstand über Risiko- und Schutzschutzfaktoren für die Entstehung und die Folgen familiärer Gewalt sowie ausgewählter Ursachentheorien zur Erklärung dieses Phänomens. Die Ausführungen über die Erkenntnisse dieser Forschungsrichtungen sol-len zeigen, welche Möglichkeiten zur Deckung des dargestellten Präventionsbedarfs bestehen. Welche Forderungen sich hieraus wiederum für die Präventionspraxis ableiten lassen und inwieweit sich verschiedene Präventionsansätze dabei unterscheiden den gestellten Kriterien gerecht zu werden, wird im letzten Abschnitt der Arbeit erörtert. Mit Hilfe der Skizzierung entsprechender nationaler und
internationaler Präventionsbemühungen sowie der Darstellung ihrer Evaluationsergeb-nisse wird in diesem Abschnitt auch aufgezeigt, welche Vorgehensweisen sich in der Praxis als besonders erfolgreich für die Prävention familiärer Gewalt erwiesen hat.
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