Paul Celan und das hermetische Gedicht Literaturdidaktische und -theoretische Untersuchungen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
133 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656025856
Das Thema meiner Hausarbeit lautet "Paul Celan und das hermetische Gedicht". Somit verweist bereits der Titel auf die besondere Sprache Paul Celans, die gleichzeitig von vielen als schwer zugänglich oder sogar als kryptisch bis hin zu berüchtigt empfunden wird, gleichzeitig aber auch gerade deshalb so berühmt geworden ist. "Die Gedichte Celans üben eine Faszination aus, die auch dadurch nicht getrübt wird, dass sie in ihrer Gesamtheit, als Gefüge der vereinzelten Lektüre oftmals unverständlich bleiben."
Krieg und Nachkriegszeit liegen Jahrzehnte zurück und sind für viele Menschen bereits "weit abgerückte Vergangenheit" . Die Autoren der Literatur nach 1945, zu denen auch Paul Celan gehörte, gingen unterschiedlich mit den damaligen Geschehnissen um. Dennoch lassen sich "einzelne Phasen, Entwicklungslinien und Themenschwerpunkte erkennen und beschreiben, auch wenn die Zuordnung und Einschätzungen - in der literaturgeschichtlichen Forschung ebenso wie unter denen , die diese Zeit miterlebt haben- unterschiedlich, zum Teil sogar gegensätzlich sind."
Paul Celan schrieb dazu in einem 1958 von der Pariser Buchhandlung veröffentlichten "Almanach", in dem sich verschiedene deutsche Schriftsteller zu ihrer Arbeit äußerten: "Die deutsche Lyrik geht, glaube ich, andere Wege als die französische. Düsteres im Gedächtnis, Fragwürdiges um sich her, kann sie, bei aller Vergegenwärtigung der Tradition, in der sie steht, nicht mehr die Sprache sprechen, die manches geneigte Ohr immer noch von ihr zu erwarten scheint... Dieser Sprache geht es, bei aller unabdingbaren Vielstelligkeit des Ausdrucks, um Präzision. Sie verklärt nicht, "poetisiert" nicht, sie nennt und setzt, sie versucht, den Bereich des Gegebenen und des Möglichen auszumessen."
Im Folgenden beschäftige ich mich nun mit der Frage: "Wie man sich hermetischer Lyrik im Unterricht nähern kann". Danach werde ich auf die "Todesfuge", eines der am häufigsten interpretierten
Celan-Gedichte, näher eingehen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice