Kritische Würdigung der Einführung einer einheitlichen Währung in den Ländern der Eurozone
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
117 (Printausgabe)
Dateigröße
47837 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656236054
Das angeführte Zitat von Otmar Issing, ehemaliger Chefvolkswirt und Direk-toriumsmitglied der EZB, verdeutlicht, dass mit der Einführung des Euro als Buchgeld am 1. Januar 1999 sowohl für die ca. 300 Millionen Bürger der Eurozone als auch für den Rest der Welt eine neue währungspolitische Ära begann: Elf, zuvor souveräne, Staaten gaben ihre geldpolitische Souveränität durch die Abschaffung der nationalen Währung auf und bildeten mit dem Beginn der dritten Stufe des Delors-Plans eine Währungsunion. Die Eurozone zeichnete sich zum einen durch eine einheitliche Geldpolitik, zum anderen aber auch durch elf nationale Wirtschafts- und Finanzpolitiken aus. Mittlerweile gehören der Eurozone 17 Länder an, wobei dieses Spannungsverhältnis zwischen europäischen und nationalen Interessen nach wie vor besteht. In dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, ob der Euro, eine Währung ohne Staat, in diesem Spannungsverhältnis eine auf Dauer stabile Währung sein kann bzw. welche Regeln geändert werden müssen, um dies zu gewährleisten.
Bis zu seinem zehnten Geburtstag hatte sich der Euro u.a. aufgrund seiner Stabilität zu einer der zwei Leitwährungen der Weltwirtschaft, neben dem US-Dollar (US-$), entwickelt. Daher schienen die Zweifel vieler Experten zunächst unbegründet. Doch das änderte sich durch die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008. Die Eurozone rutschte das erste Mal seit Einführung der gemeinsamen Währung in ihrer Gesamtheit in eine wirtschaftliche Rezession. Ferner waren teils massive öffentliche Hilfen für den Bankensektor erforderlich. Dies führte dazu, dass einige Staaten , vor dem Hintergrund seit Jahren ausufernder Staatsschulden, ihren Schuldendienst teilweise nicht mehr leisten und nicht mehr antizyklisch agieren konnten...
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