Korruption: Grundlagen - Folgen - Bekämpfung Eine Analyse der OECD Convention on Combating Bribery of Foreign Public Officials in International Business Transactions
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
130 (Printausgabe)
Dateigröße
666 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656043348
Mit der verstärkten Wahrnehmung von Korruption durch die Öffentlichkeit wurde der Druck auf die Staaten und zwischenstaatlichen Organisationen erhöht, sich vermehrt diesem Thema anzunehmen. Ein Beispiel für die globale Form der Kooperation zur Bekämpfung von Korruption und ihren Folgen ist die ,United Nations Convention
against Corruption' (UNCAC). Sie wurde zu Anfang des 21. Jahrhunderts von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet.
Die verschiedenen internationalen Abkommen und Kooperationen zur Bekämpfung von Korruption implizieren drei Annahmen. Zuerst bedeutet die Kooperation zur Be-kämpfung von Korruption, dass Korruption negative Aspekte aufweist, die bekämpft werden müssen. Gleichzeitig wird unterstellt, dass es möglich ist, Korruption zu bekämpfen und dass sich drittens für die Bekämpfung auch internationale Instrumente eignen. Die drei Annahmen werden im Laufe dieser Arbeit um eine weitere These ergänzt: Internationale Formen der Korruptionsbekämpfung sind dann erfolgreich, wenn ihnen das gemeinsame Interesse der Staaten zugrunde liegt. Die Grundlage der internationalen Kooperationen stellt nicht nur, im Gegensatz zur nationalen Korruptionsbekämpfung, die gemeinsamen moralischen und ethischen Grundlagen der Staaten dar. Internationale Formen der Zusammenarbeit bestehen neben der
UNCAC auch bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick-lung (OECD) in Form der OECD Konvention zur Bekämpfung der Bestechung von ausländischen Beamten in internationalen Geschäftsbeziehungen (im Folgenden OECD Convention). Die Effektivität dieser OECD Convention bei der Bekämpfung von Korruption soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden.
Korruption und korruptes Verhalten sind auf den kurzfristigen Erfolg und die Durchsetzung der individuellen Interessen ausgelegt. Um langfristig stabile Verhältnisse zu gewährleisten, ist das ,westliche' Sprichwort ,ehrlich währt am Längsten' auch auf den Umgang mit Korruption übertragbar.
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