Der historische und der literarische Woyzeck. Ein Vergleich Der Wahnsinn zu Anfang des 19. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
548 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668404946
Neben den gesellschaftlichen Problemen, die dieses Drama behandelt, ist besonders der Charakter des Franz Woyzeck faszinierend, der, trotz des brutalen Mordes an Marie, der Held dieser Tragödie bleibt. Schikaniert und getrieben durch sein Umfeld versucht Woyzeck, trotz seines außerordentlich schlechten physischen und psychischen Zustandes, das Beste aus seiner ausweglosen Situation zu machen. Schlussendlich kann er dem gesellschaftlichen Druck jedoch nicht mehr standhalten und wird durch seine Wahnvorstellungen zu dieser schrecklichen Tat getrieben.
Nach einer eingehenden Dramenanalyse, bezüglich des kulturhistorischen Hintergrundes, der Epochenzuordnung und einer Gattungsbestimmung werde ich einen kleinen Exkurs über den Wahnsinnsbegriff und der forensischen Psychiatrie Anfang des 19. Jahrhunderts verfassen, der als Grundlage für eine ausführliche Gegenüberstellung des historischen und des literarischen Woyzecks dienen soll. Dabei werde ich den Fokus, neben grundsätzlichen Parallelen, wie äußerlich Einflüsse seiner Umwelt und bekannte Charakterzüge, besonders auf die Anzeichen, Ausprägungen und Auswirkungen der Wahnsinnsmerkmale des historischen und literarischen Woyzeck eingehen.
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