Darstellung der Kolonialisierung in peruanischen Schulbüchern. Kritische Analyse aus einer antirassistischen postkolonialen lateinamerikanischen Persp
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
121 (Printausgabe)
Dateigröße
3074 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668398887
Meines Erachtens nach ist die Institution Schule eine der wichtigsten Begleiter in der Entwicklung von den zukünftigen Bürger*innen. Dort werden Weltanschauungen nicht nur gelehrt, sondern auch unbewusst, wie es Pierre Bourdieu ausdrückt, einverleibt. Aus diesem Grund hat diese vorliegende Arbeit die Fragestellungen zu untersuchen, (i) inwieweit Rassismus in der Kolonialzeit etabliert worden ist, (ii) ob es eine Kontinuität des Kolonialismus nach der Unabhängigkeit von Peru gegeben hat, (iii) wie das Fach Geschichte in das peruanische Schulsystem eingeführt wurde und wie es im aktuellen Lehrplan behandelt wird, (iv) wie die Schüler*innen die Eroberung und Kolonialisierung in unterschiedlichen Schuljahrgängen in peruanischen Schulbüchern erlernen, (v) welche pädagogischen Ziele in den konkreten Schulbüchern erwünscht sind und (vi) ob peruanische Schulbücher noch eine postkoloniale Anschauung beinhalten, was die Erklärung der Eroberung und Kolonialisierung betrifft.
Die postkoloniale Perspektive von Peru ist in einem europäischen Kontext von großer Bedeutung, weil die Geschichte der Kolonialisierung Perus genauso wie von anderen lateinamerikanischen Ländern hauptsächlich aus einer eurozentri-schen Ansicht definiert worden ist. Die europäische Herrschaft war nämlich sys-tematisiert, strukturiert und legimitiert, sodass die europäische Vorstellung der Weltordnung als Norm angesehen wurde und noch allgegenwärtig ist, wie bei vielen lateinamerikanische Soziolog*innen und Historiker*innen zu lesen ist. Aus diesem Grund ist die Mehrheit der verwendeten Quellen in dieser wissen-schaftlichen Arbeit von peruanischen, amerikanischen und lateinamerikani-schen Autor*innen. In diesem Sinne kann die hier dargestellte Problematik aus einer Innenperspektive erläutert werden.
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