Unabhängigkeit des Public Service Broadcasting. Internationaler Vergleich des Mitteldeutschen Rundfunks und der Radiotelevisione italiana Spa
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
594 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668398054
Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 drohte sich zur Systemkrise westlicher Marktwirtschaften zu entwickeln. Das Framing der berichtenden Journalisten erhielt hier einen hohen Stellenwert. Durch die Bedrohung der Wohlfahrt ganzer Staaten forderte die Finanzkrise den Regierungen das Treffen von Entscheidungen unter Zeitdruck ab. Krisenzeiten bedeuten für Politiker jedoch gleichzeitig die Chance, der Öffentlichkeit ihre Glaubhaftigkeit und Kompetenz im Krisenmanagement zu signalisieren. Dies erfolgt bevorzugt über die Plattform der Massenmedien. Jenen wird durch die Annahmen des Kaskaden-Modells (Entman 2003) unterstellt, ihre Nachrichteninhalte anhand elitärer politischer Deutungen auszurichten.
Inwiefern dies für die Berichterstattung der Finanzkrise zutrifft, soll Untersuchungsziel dieser Arbeit sein. Folgten die berichtenden Medien überwiegend den Deutungsmustern politischer Eliten, oder berichteten sie auf Basis eines unabhängigen und vielfältigen journalistischen Framings? Dies soll anhand der Befunde einer deutschen sowie dreier schwedischer Studien erfolgen. Dazu werden im ersten Teil zunächst Ursachen und Verlauf der Finanzkrise kurz erläutert, sowie aktuelle Auffassungen über die Rolle der berichtenden Journalisten dargelegt. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Framing-Ansatzes insbesondere für die Finanzkrise ausgearbeitet und daran anknüpfend das Kaskaden-Modell nach Entman beleuchtet.
Der zweite Teil stellt die zentralen Ergebnisse von Geiß (2013), Nord und Olsson (2013) und Olsson und Nord (2014), sowie Falasca (2014) vor. Die genannten Studien untersuchten anhand von Inhaltsanalysen das Framing der Finanzkrise ausgewählter deutscher und schwedischer Printmedien unter Beachtung des Einflussgrades politischer Eliten. Ein abschließendes Fazit betrachtet neben der Analyse der empirischen Befunde die normativen Anforderungen der Berichterstattung zur Finanzkrise.
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