Qualität im Informationsjournalismus. Bedeutung, Probleme und Maßnahmen unter Berücksichtigung von ZDFInfo
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1021 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668417304
Der erste Teil zeigt in Kapitel 2 den aktuellen Forschungsstand zur Qualität im Journalismus, Qualitätsprobleme und widmet sich ebenfalls der Qualität von Informationsangeboten. Im zweiten Teil (Kapitel 3 und 4) wird auf die Sicherung und Messung von Qualität eingegangen, verschiedene Maßnahmen werden vorgestellt und erläutert. Sinnvoll ist dabei die Einteilung in eine Publikumsebene, eine Inhaltsebene und eine Mitarbeiter/Innen-Ebene, auf die sich die Maßnahmen jeweils beziehen. Abschließend soll in einem Fazit eine Gesamtabwägung sowie ein Ausblick gegeben werden.
Wenn über mangelnden Qualitätsgehalt in Informationsangeboten nachgedacht wird, rückt besonders das Fernsehen in den Fokus. Als Mitte der 80er Jahre das duale Rundfunksystem entstand, verstärkte sich die Diskussion um Qualität im Journalismus und besonders im Informations- und Nachrichtenjournalismus. Damals befürchtete man die Verbreitung von anspruchslosen Unterhaltungsangeboten, aber auch besonders die Boulevardisierung und Sensationalisierung zu Lasten von Fakten. Die Medien und besonders die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben grundlegende Funktionen für die Demokratie, indem sie informieren, orientieren, kritisieren und damit zur Meinungs- und Willensbildung beitragen. Der Strukturwandel der Öffentlichkeit ließ allerdings eine Konkurrenzsituation entstehen, wodurch der Legitimationsdruck auf die öffentlich-rechtlichen Sender stieg. In Anlehnung an Försters Beschreibung, dass sich der deutsche Medienmarkt durch einen hohen Wettbewerbsdruck auszeichnet, wird das duale Rundfunksystem als eine Art Rosenkrieg des Rundfunks bezeichnet, in dem Qualität einen besonderen Stellenwert einnimmt. Dieser basiert auf Grundkonflikten, die sich nicht nur innerhalb des Mediums im Gegensatz von Information und Unterhaltung äußern, sondern auch strukturell als Schizophrenie von Qualität und Quote. Die konfligierenden Ansichten gilt es zur Einigung zu bringen.
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