Ringen als Chance zur Deeskalation? Gewaltprävention im Sportunterricht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
837 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668404625
Gewalt hat viele Gesichter. Sie begegnet uns fast täglich in den Medien, auf den Straßen und in den Schulen. Besonders in Schulen werden Provokationen, Mobbing, Schlägereien und Ausgrenzungen zum Thema, Präventionsmöglichkeiten werden immer stärker diskutiert. Da der Sportunterricht dafür eine gute Möglichkeit liefert, sind Lehrer immer öfter gefordert, Gewaltprävention in ihren Unterricht zu integrieren. Eine Möglichkeit der sportunterrichtlichen Einbeziehung dieser Thematik kann der Kampfsport darstellen. Aus eigenen Erfahrungen gibt es immer wieder Lehrkräfte, die dem Kampfsport im Unterricht negativ gegenüberstehen, da sie eine Aggressionssteigerung durch das Erlernen der Techniken vermuten. In vielen Bundesländern, darunter Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland, ist Kampfsport schon seit vielen Jahren Bestandteil des Lehrplans. Die Sportart Ringen gehört dort zur universitären Ausbildung im Sportstudium, was zur Folge hat, dass Lehrkräfte mit den Grundlagen des Ringens vertraut sind.
Der Begriff Kampfsport ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Zweikampfsportarten. Oft werden Kampfsport und Kampfkunst genauer unterschieden. Im Kampfsport steht der sportliche Wettkampf mit Bezug auf Regeln im Vordergrund. Hier werden keine Waffen benutzt. Die Kampfkunst befasst sich mit der Selbstverteidigung und dem Verhalten in Gefahrensituationen. Dabei wird auch trainiert, wie man einen bewaffneten Gegner besiegt.
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