Politianus und Cortesius. Ihre Ansichten pro und contra Cicero als exklusives Nachahmungsvorbild
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
727 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668419278
Während des 14.-16. Jahrhunderts in Florenz in der Zeit des Renaissance-Humanismus, dessen Beginn dem gesamten bildungsinhaltlichen Erneuerungsplan von Humanisten wie Francesco Petrarca zugeschrieben werden kann, blühte innerhalb des Gelehrtenkreises eine Bewunderung und Hingabe an die klassische Antike auf. Ihr Programm zielte darauf ab, die ganze Gesellschaft durch eine Sprach- und Bildungsreform wie auch durch frische philosophische und theologische Ideen zur Erneuerung zu bewegen. Gleichzeitig setzte die immer noch existente, traditionelle Verbindung mit der ruhmvollen Vergangenheit des Römischen Reichs und generell den Tugenden der inspirierenden klassischen Antike eine bewusstere qualitative Suche nach den berühmtesten und geeignetsten Geistern ein. Diese sollten als Vorbilder und Ideale dienen können, um die humanistische Krise, die das Mittelalter gebracht hatte, zu überholen. Der Rückblick darauf brachte außer der kulturellen Bedeutung des antiken Roms und Griechenlands auch Cicero, den redegewandtesten Menschen, der je gelebt hatte, zurück. Zudem förderte er die Idee einer literarischen Bildung, die zuversichtlich durch die Nachahmung ("imitatio") seines Stils realisiert werden würde.
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