Justinian und die (Rück-) Eroberung Afrikas
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
530 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668426054
Dennoch verstanden sich sowohl Justinian, als auch die romanische Bevölkerung Afrikas als Römer. Daher stellt sich die Frage in wieweit Justinians "Reconquista" als solche wahrgenommen wurde.
Ich werde mich in dieser Arbeit auf den Krieg gegen das Vandalenreich, bzw. dessen Eingliederung in den oströmischen Machtbereich beschränken, da sich hier entscheidende Probleme an Justinians Restaurationspolitik verdeutlichen lassen und der Resataurationsgedanke als solcher hier erstmals greifbar wird. Dabei möchte ich zunächst kurz auf die Umstände des Krieges eingehen, um anschließend die Maßnahmen der römischen Verwaltung vor Ort und deren Probleme darzulegen. Exemplarisch sollen hier der Maurenaufstand und die Meuterei des Stozas behandelt werden.
Schließlich möchte ich die religiösen und ideologischen Aspekte der Wiedergewinnung Afrikas darlegen und wie sich diese auf Justinians politische Agenda auswirkten.
Dabei werde ich mich vor allem auf Prokops Bella stützen. Die Quelle hat wegen der persönlichen Beteiligung des Autors an Belisars Feldzug einen hohen Informationsgehalt. Problematisch ist jedoch seine Neigung Belisar zu heroisieren und seine teils harsche Kritik an Justinian in den Anekdota, die jedoch in den Bella nur abgeschwächt enthalten ist. Als weitere Quelle dient der Codex Justinianus, der durch seinen offiziellen Charakter ein gutes Zeugnis über Justinians Selbstbild gibt.
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