Die Laokoonepisode in der 'Aeneis' von Vergil
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
555 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668426276
Trotz Laokoons Warnungen, rhetorischen Fragen und Ausrufen können und wollen die Troer nicht von ihrem Vorhaben, das Pferd in die Stadt zu ziehen, abweichen - geblendet von der sogenannten mens laeva, dass der Krieg nun endlich vorbei ist.
Doch wie ist Laokoons Warnrede aufgebaut? Inwieweit und warum stellt Vergil diese Episode ins Zentrum des zweiten Buches? Wie wird die Laokoonszene bei anderen Autoren dargestellt und weshalb nahm Vergil einige Veränderungen vor, die z.T. sogar zu Ungereimtheiten in dem sonst so geschliffenen Werk führen?
Die ausgewählte Szene wurde schon oft untersucht und interpretiert; es gibt so viele verschiedene Ansichten, weshalb Vergil die Laokoonszene schildert, wie er es tut und worin er bzw. Aeneas die Ursachen für den Untergang Trojas sah, dass auf den folgenden Seiten nur ein kurzer Abriss der vielfältigen Interpretationsansätze gezeigt und diskutiert werden kann.
Insbesondere soll hierbei auf die Ansichten in Erich Bethes "Vergilstudien", Richard Heinzes "Virgils epische Technik", Hermann Kleinknechts "Laokoon" und John P. Lynchs "Loacoön and Sinon" eingegangen werden; spiegeln sie doch alle sehr wichtige und oft gegensätzliche Positionen innerhalb der wissenschaftlichen Erörterung der Laokoonepisode wider.
Auch die Beziehung zwischen dem fatum und der mens laeva im Zusammenhang mit der Iliupersis soll Erwähnung finden; verleiht Vergil ihr doch in dieser Szene besonderes Gewicht.
Ist also das fatum der mens laeva übergeordnet oder spielen beide ihre Rolle in den Ursachen des Untergangs von Troja? Sieht Aeneas allein darin den Grund oder schiebt er es auf die List der Griechen? Inwieweit ist auch er, mythologischer Stammvater der Römer, schuld an diesem verhängnisvollen Irrtum?
All dies soll im Folgenden untersucht werden.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice