Bewusstseinsbildende Jugendarbeit. Wie kann Soziale Arbeit dissozialen Jugendlichen Desorientierung und Unsicherheiten nehmen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
684 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668424135
Entgegen dem ersten Anschein, Jugendliche interessieren sich heutzutage für nichts mehr, geht es vielmehr um eine immer größer werdende Desorientierung unter ihnen.
Wie kann Soziale Arbeit den so genannten dissozialen Jugendlichen also diese Desorientierung und die Unsicherheiten nehmen? Wie können diese Jugendlichen gestärkt werden?
Dies ist die Schlüsselfrage, auf die hier, in Sinne einer Handlungstheorie, eine Antwort gefunden werden soll. Jugendliche selbst sind in der Lage Lösungen aufzuzeigen. Sie dann ernst zu nehmen und zu ermutigen gehört primär zu den Aufgaben der Eltern oder in weiterer Folge des HelferInnennetzwerkes. Empowerment im Sinne von Befähigung ist dabei eine wichtige Methode. Entscheidungsfreiheit, Selbstvertrauen und Respekt sind Kernwerte, die in der Arbeit mit den Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen.
Diese Handlungstheorie hat den Namen "Bewusstseinsbildende Jugendarbeit", da die Hauptpunkte sind, sich über sich selbst bewusst zu werden. Zu wissen, wer man ist, was man kann und demnach sein Leben zu gestalten bedeutet, sich intensiv über die eigene Identität Gedanken zu machen.
Die Theorie der Bewusstseinbildenden Jugendarbeit soll präventiven Charakter haben, also nicht erst dann Anwendung finden, wenn eine Intervention unabwendbar scheint, sondern das mögliche Problem vorwegnehmen und es angehen, bevor nur noch darauf reagiert werden kann. Nur zu reagieren nimmt wichtigen Spielraum, denn es muss schnell eine Lösung gefunden werden, die Besserung verspricht, wobei nicht immer ausreichend darauf geachtet wird, dass dies auch eine langfristig gute Lösung ist. Außerdem sollen die Jugendlichen lernen, dass die Soziale Arbeit nicht etwas für sie übernimmt, was in ihrer Eigenverantwortung liegt. Sie sollen gestärkt werden, ihr Leben aktiv anzugehen und die Verantwortung nicht an das HelferInnensystem abzugeben. Präventives Arbeiten bietet dabei ein breites Repertoire an Möglichkeiten der Intervention.
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