Das Genderverständnis in muslimischen Familien. Geschlechterrollen im Kulturvergleich
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.04.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
8 (Printausgabe)
Dateigröße
508 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668427563
Die Nation gilt heutzutage als politische Einheit und enthält üblicherweise soziale und kulturelle Konstruktionen. Das moderne Verständnis einer Nation hat sich im Kontext der französischen Revolution entwickelt. Hierbei gilt sie als oberster handlungsleitender Wert in der Gesellschaft. Sie wird ebenfalls als politische Handlungs- und Willenseinheit verstanden. Bereits Olymp de Gouges versuchte sich an einer passenden Definition. Er definiert Nation als "die Vereinigung von Frauen und Männern". Laut Max Weber ist sie eine "gedachte Ordnung". Dabei galt das damalige Frauenwahlrecht als wichtiger Ausdruck von Nationszugehörigkeit. In vielen Ländern erlangten die Frauen erst nach dem zweiten Weltkrieg das Wahlrecht. Beispielsweise in den südeuropäischen Ländern, zum Beispiel in Frankreich und Japan war dies der Fall, in der Schweiz sogar erst im Jahr 1970. Frauen konnten sich endlich mit der Gesellschaft identifizieren. Das Muttersein galt somit als nationale Einsatzbereitschaft, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung galt hierbei als wichtiges Strukturprinzip. So entwickelte sich die moderne Genderidentität als kulturelle Identität im Nationsbildungsprozess.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice