Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion.
Band 6937
HERDER spektrum Band 6937

Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion.

Eine deutsche Tragödie

Buch (Taschenbuch)

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion.

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Taschenbuch

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ab 14,00 €
eBook

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ab 10,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2017

Verlag

Herder

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,8/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2017

Verlag

Herder

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,8/2 cm

Gewicht

207 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-06937-6

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Entführt in die DDR

Bewertung aus Braunschweig am 16.02.2019

Bewertungsnummer: 1173410

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine unbeschwerte Kindheit und Jugend im Raum Hannover, dann im Winter 1979 plötzlich wieder eine Reise zu den Verwandten in der DDR, denn ein Großvater liege im Sterben. Erst dort erfahren die beiden Söhne den wahren Grund. Ihr Vater war als Spion für die DDR tätig und drohte aufzufliegen. Im Untertitel nennt Thomas Raufeisen seinen Bericht „Eine deutsche Tragödie“. Die westliche Kultur war dem Sechzehnjährigen sein Zuhause, in der DDR muss er erfahren, was es heißt, wenn es kein Zurück ins bisherige Leben gibt. Die Stärke des Buches liegt darin, dass es ein schnörkelloser Bericht ist. Nichts wirkt hinzugedichtet oder ausgeschmückt. Raufeisen ist Zeitzeuge. Die gescheiterten Versuche der Familie, die DDR zu verlassen, die Untersuchungshaft in Hohenschönhausen, dann die Jahre im Gefängnis Bautzen II. Raufeisen wird nicht freigekauft, erst nach Verbüßung seiner Strafe darf er 1984 aus der DDR ausreisen. Was er an Erlebnissen, Eindrücken, Fakten zu bieten hat, ist eindrucksvoll. Die DDR wird nicht dämonisiert, ihr System wird entlarvt. Aber die Rückkehr in den Westen ist nicht nur Heimkehr. Das, was er erleben musste, macht ihn zum Fremden. Wie schrecklich muss es sein, wenn man seine Tragödie Menschen, die gar nicht zuhören wollen, erklären muss? Ein unbedingt lesenswertes Buch, das auch die, die immer ohne eigenen Verdienst in Freiheit leben durften, nachdenklich stimmen sollte.
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Entführt in die DDR

Bewertung aus Braunschweig am 16.02.2019
Bewertungsnummer: 1173410
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine unbeschwerte Kindheit und Jugend im Raum Hannover, dann im Winter 1979 plötzlich wieder eine Reise zu den Verwandten in der DDR, denn ein Großvater liege im Sterben. Erst dort erfahren die beiden Söhne den wahren Grund. Ihr Vater war als Spion für die DDR tätig und drohte aufzufliegen. Im Untertitel nennt Thomas Raufeisen seinen Bericht „Eine deutsche Tragödie“. Die westliche Kultur war dem Sechzehnjährigen sein Zuhause, in der DDR muss er erfahren, was es heißt, wenn es kein Zurück ins bisherige Leben gibt. Die Stärke des Buches liegt darin, dass es ein schnörkelloser Bericht ist. Nichts wirkt hinzugedichtet oder ausgeschmückt. Raufeisen ist Zeitzeuge. Die gescheiterten Versuche der Familie, die DDR zu verlassen, die Untersuchungshaft in Hohenschönhausen, dann die Jahre im Gefängnis Bautzen II. Raufeisen wird nicht freigekauft, erst nach Verbüßung seiner Strafe darf er 1984 aus der DDR ausreisen. Was er an Erlebnissen, Eindrücken, Fakten zu bieten hat, ist eindrucksvoll. Die DDR wird nicht dämonisiert, ihr System wird entlarvt. Aber die Rückkehr in den Westen ist nicht nur Heimkehr. Das, was er erleben musste, macht ihn zum Fremden. Wie schrecklich muss es sein, wenn man seine Tragödie Menschen, die gar nicht zuhören wollen, erklären muss? Ein unbedingt lesenswertes Buch, das auch die, die immer ohne eigenen Verdienst in Freiheit leben durften, nachdenklich stimmen sollte.

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von Thomas Raufeisen

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