Der Komparativ im Russischen. Flexion oder Derivation?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.04.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
80 (Printausgabe)
Dateigröße
1779 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668430198
In Wirklichkeit ist die Zweiteilung dieses zunächst scheinbar komplementären Begriffspaares divergent: Der lateinischen Flexion steht nach heutigem Verständnis, vor allem in strukturalistisch geprägten Philologien wie etwa in der Russistik, das deutsche Pendant Wortbildung gegenüber.
An vielen Universitäten wird heute gelehrt, dass die Komparativformen flexivisch gebildet werden. Nur in wenigen Arbeiten sind Äußerungen zu finden, die die Zugehörigkeit der Komparation zur Flexion bestreiten und sie der Wortbildung zuordnen: "Komparative [...] sind offenbar eher als Derivate und nicht, wie traditionell üblich, als Flexionsmorpheme anzusehen" (Vater 2002: 76). Warum manche Sprachwissenschaftler am flexivischen Status der Komparative zweifeln, wird aus diesem Aufsatz ersichtlich.
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