Das Geheimnis der Winterschläfer

Inhaltsverzeichnis


TEIL I – EINSCHLUMMERN

Kapitel 1 – Jenseits der Reeperbahn 

Kapitel 2 – Die Fledertiere der Prärie 

Kapitel 3 – Wellen, Wein und Possums 

Kapitel 4 – Schlummernde Primaten 

TEIL II – AUFWACHEN

Kapitel 5 – Dornröschen im Stachelkleid 

Kapitel 6 – Fledermäuse in Bedrängnis 

Kapitel 7 – Der Opportunist gewinnt 

Kapitel 8 – Affen ohne Regeln 

Danksagung 

Literaturverzeichnis 

Bildnachweis 

Register der genannten Tierarten

Das Geheimnis der Winterschläfer

Reisen in eine verborgene Welt

Buch (Gebundene Ausgabe)

19,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Das Geheimnis der Winterschläfer

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Beschreibung


Der Winterschlaf ist eines der größten Rätsel der Natur. Wie schaffen die Tiere das bloß? Die Hälfte des Jahres, ja die Hälfte ihres Lebens liegen sie kalt und leblos in einem Erdloch, ohne irgendwelche Schäden davonzutragen. Wenn wir Menschen nur drei Wochen mit einem Gipsverband flachliegen, wird unsere Beinmuskulatur darunter mager und schwach.

Auf ihrer Reise in die verborgene Welt der Winterschläfer erzählt die Biologin und Forscherin Lisa Warnecke die Geschichte von vier Tieren, die sie auf vier verschiedenen Kontinenten unter oft abenteuerlichen Bedingungen durch den „Winterschlaf“ begleitet hat: ein Igel inmitten einer deutschen Großstadt, ein Lemur im tropischen Madagaskar, eine Fledermaus in der Eiswüste der kanadischen Prärie und ein kleines Beuteltier im sonnigen Australien. Ihr Buch räumt mit weit verbreiteten Irrtümern auf: Etwa dem, dass die Tiere in dieser Zeit überhaupt schlafen, dass sie die ganze Zeit regungslos daliegen oder dass Winterschläfer nur in kalten Gebieten vorkommen. Es gibt Tiere, die selbst bei lauschigen 30°C in den "Winterschlaf" fallen. Sie sparen dabei unglaubliche 99 Prozent ihrer Energie ein. Der Winterschlaf ist ein Erfolgsrezept für die Arterhaltung.

"Ein Buch, das Lust macht, sich auch einmal mit den kleinen Entdeckungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld zu beschäftigen."
Frank Patalong, Spiegel online, 23. November 2017

"Ein grandioser Lese-Spaß!"
Volker Wildermuth, Deutschlandradio Kultur, 13. Oktober 2017

"Lisa Warneckes (...) spannender Wissenschaftsreport (...) führt uns zu verborgenen Welten, die in Madagaskar, Australien, Kanada, aber auch direkt vor der Haustür in städtischen Parks liegen."
Eckhard Fuhr, Die Welt, 14. Oktober 2017
"Gerade weil das Buch kein systematisches Nachschlagewerk ist, weckt es Interesse für den Winterschlaf und dessen ungeahnte Qualitäten."Lennart Pyritz, Deutschlandfunk, 6. Oktober 2017


Lisa Warnecke, geb. 1978 in Frankfurt am Main, ist promovierte Biologin. Sie hat an einem Artenschutzprojekt an der australischen Westküste mitgewirkt und im kanadischen Winnipeg die Winterschlafmuster von erkrankten Fledermäusen untersucht. Heute lebt sie in Hamburg, wo sie über die Ökophysiologie des Igels im urbanen Lebensraum forscht.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71328-6

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Faszinierender Energiesparmodus – zum neidisch werden!

Igelmanu66 aus Mülheim am 05.10.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Schon lange fasziniert der Winterschlaf die Wissenschaft – doch noch immer geben uns viele Vorgänge Rätsel auf: Wie schaffen Tiere es nur, sechs Monate des Jahres kalt und fast bewegungslos zu verbringen, ohne Schäden davonzutragen? Welche Vorgänge laufen dabei im Körper ab und welche Tiere nutzen weltweit Winterschlaf? Geht es dabei wirklich nur um die Einsparung von Energie?« Ein Buch über Winterschläfer! Es wäre ein Wunder gewesen, wenn ich da hätte widerstehen können! Und mir wäre auch wirklich viel entgangen! Lisa Warnecke ist promovierte Biologin und Trägerin des Forschungspreises der Deutschen Wildtier Stiftung. Auch für dieses Buch hat sie umfangreiche Untersuchungen betrieben, der Leser kann sich auf eine Reise durch vier Kontinente freuen und dabei bekannte und weniger bekannte Winterschläfer kennenlernen. Wir treffen auf Igel in Hamburg, Fledermäuse in Kanada, Beuteltiere in Australien und Lemuren auf Madagaskar. Moment! Madagaskar? Winterschlaf? Das wird interessant! Das Buch startet mit ordentlichen Grundlagen. Was genau versteht man eigentlich unter Winterschlaf? Da wird zunächst einmal mit einigen Irrtümern aufgeräumt. Wer weiß zum Beispiel, dass Tiere im Winterschlaf überhaupt nicht schlafen? Dass es sich bei dem sogenannten Winterschlaf um einen faszinierenden Energiesparmodus, genannt Torpor, handelt? Dass die Dauer des Torpors artspezifisch ist, manchmal nur einen Tag dauert? Und dass die Tiere, die ihn beherrschen, besonders erfolgreich im Überlebenskampf sind? Winterschlafforschung gibt es seit über 150 Jahren, erste Untersuchungen wurden 1938 publiziert. Trotzdem sind noch nicht alle Fragen beantwortet, was auch daran liegt, dass die Freilandforschung besonders kompliziert ist. Eine Herausforderung, die die Autorin angenommen hat! Sehr lebendig schreibt sie über ihre Arbeit, erklärt ausführlich die Methoden und die besonderen Umstände des jeweiligen Lebensraumes. Sie staunt über die Wunder der Natur, erfreut sich daran. Da wird zwischendurch auch schon mal ein Wal vor der australischen Küste bewundert. Im Mittelpunkt steht aber letztlich immer ihr Forschungsprojekt. Welche Anpassungsleistungen muss beispielsweise ein Igel an das Leben in der Großstadt aufbringen? Wie kann ihm der Winterschlaf dabei helfen? Und wie kann der Mensch in der Stadt wiederum den Igel unterstützen? Und was muss man sich unter Winterschlaf in den Tropen vorstellen? Das Thema ist wirklich hochinteressant und viel umfangreicher, als ich zunächst vermutet hatte. Schwer beeindruckt las ich, wie die Tiere ihre Körpertemperatur selbst regulieren. Ein Igel kann sich bis auf 4° runterkühlen, einzelne Tiere schaffen sogar Temperaturen unter 0°! Unglaublich! Ich staune immer wieder, welche großartigen Leistungen die Natur vollbringt. Die Winterschlafforschung wird auch nicht nur von Tierfreunden beobachtet. Nicht wenige träumen davon, den Zustand des Winterschlafs für Menschen anwendbar zu machen, beispielsweise für medizinische Zwecke oder in der Raumfahrt. Die großen Weltraumorganisationen zeigen seit Jahrzehnten hohes Interesse an der Torporforschung. Das Buch ist unterteilt in zwei große Abschnitte: Einschlummern und Aufwachen. Wie in jedem Buch, das sich ernsthaft mit der Tierwelt befasst, gibt es wunderschöne Abschnitte und herrliche Fotos, aber ebenfalls traurige Passagen. Die Einflüsse der Umwelt machen das Überleben schwer, ganz zu schweigen von menschlichem Einfluss, Krankheiten und der Zerstörung von Lebensräumen. Daher ist es umso wichtiger, möglichst viel über die Tiere (hier die faszinierenden Winterschläfer) zu erfahren. »Wir können nur schützen, was wir kennen.« Fazit: Ein hochinteressantes Thema und ein Muss für jeden Tierfreund.

Faszinierender Energiesparmodus – zum neidisch werden!

Igelmanu66 aus Mülheim am 05.10.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Schon lange fasziniert der Winterschlaf die Wissenschaft – doch noch immer geben uns viele Vorgänge Rätsel auf: Wie schaffen Tiere es nur, sechs Monate des Jahres kalt und fast bewegungslos zu verbringen, ohne Schäden davonzutragen? Welche Vorgänge laufen dabei im Körper ab und welche Tiere nutzen weltweit Winterschlaf? Geht es dabei wirklich nur um die Einsparung von Energie?« Ein Buch über Winterschläfer! Es wäre ein Wunder gewesen, wenn ich da hätte widerstehen können! Und mir wäre auch wirklich viel entgangen! Lisa Warnecke ist promovierte Biologin und Trägerin des Forschungspreises der Deutschen Wildtier Stiftung. Auch für dieses Buch hat sie umfangreiche Untersuchungen betrieben, der Leser kann sich auf eine Reise durch vier Kontinente freuen und dabei bekannte und weniger bekannte Winterschläfer kennenlernen. Wir treffen auf Igel in Hamburg, Fledermäuse in Kanada, Beuteltiere in Australien und Lemuren auf Madagaskar. Moment! Madagaskar? Winterschlaf? Das wird interessant! Das Buch startet mit ordentlichen Grundlagen. Was genau versteht man eigentlich unter Winterschlaf? Da wird zunächst einmal mit einigen Irrtümern aufgeräumt. Wer weiß zum Beispiel, dass Tiere im Winterschlaf überhaupt nicht schlafen? Dass es sich bei dem sogenannten Winterschlaf um einen faszinierenden Energiesparmodus, genannt Torpor, handelt? Dass die Dauer des Torpors artspezifisch ist, manchmal nur einen Tag dauert? Und dass die Tiere, die ihn beherrschen, besonders erfolgreich im Überlebenskampf sind? Winterschlafforschung gibt es seit über 150 Jahren, erste Untersuchungen wurden 1938 publiziert. Trotzdem sind noch nicht alle Fragen beantwortet, was auch daran liegt, dass die Freilandforschung besonders kompliziert ist. Eine Herausforderung, die die Autorin angenommen hat! Sehr lebendig schreibt sie über ihre Arbeit, erklärt ausführlich die Methoden und die besonderen Umstände des jeweiligen Lebensraumes. Sie staunt über die Wunder der Natur, erfreut sich daran. Da wird zwischendurch auch schon mal ein Wal vor der australischen Küste bewundert. Im Mittelpunkt steht aber letztlich immer ihr Forschungsprojekt. Welche Anpassungsleistungen muss beispielsweise ein Igel an das Leben in der Großstadt aufbringen? Wie kann ihm der Winterschlaf dabei helfen? Und wie kann der Mensch in der Stadt wiederum den Igel unterstützen? Und was muss man sich unter Winterschlaf in den Tropen vorstellen? Das Thema ist wirklich hochinteressant und viel umfangreicher, als ich zunächst vermutet hatte. Schwer beeindruckt las ich, wie die Tiere ihre Körpertemperatur selbst regulieren. Ein Igel kann sich bis auf 4° runterkühlen, einzelne Tiere schaffen sogar Temperaturen unter 0°! Unglaublich! Ich staune immer wieder, welche großartigen Leistungen die Natur vollbringt. Die Winterschlafforschung wird auch nicht nur von Tierfreunden beobachtet. Nicht wenige träumen davon, den Zustand des Winterschlafs für Menschen anwendbar zu machen, beispielsweise für medizinische Zwecke oder in der Raumfahrt. Die großen Weltraumorganisationen zeigen seit Jahrzehnten hohes Interesse an der Torporforschung. Das Buch ist unterteilt in zwei große Abschnitte: Einschlummern und Aufwachen. Wie in jedem Buch, das sich ernsthaft mit der Tierwelt befasst, gibt es wunderschöne Abschnitte und herrliche Fotos, aber ebenfalls traurige Passagen. Die Einflüsse der Umwelt machen das Überleben schwer, ganz zu schweigen von menschlichem Einfluss, Krankheiten und der Zerstörung von Lebensräumen. Daher ist es umso wichtiger, möglichst viel über die Tiere (hier die faszinierenden Winterschläfer) zu erfahren. »Wir können nur schützen, was wir kennen.« Fazit: Ein hochinteressantes Thema und ein Muss für jeden Tierfreund.

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    TEIL II – AUFWACHEN

    Kapitel 5 – Dornröschen im Stachelkleid 

    Kapitel 6 – Fledermäuse in Bedrängnis 

    Kapitel 7 – Der Opportunist gewinnt 

    Kapitel 8 – Affen ohne Regeln 

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    Register der genannten Tierarten