Produktbild: Propaganda als Machtinstrument

Propaganda als Machtinstrument Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung

5

19,35 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.01.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

22/17/2 cm

Gewicht

554 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-9071-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.01.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

22/17/2 cm

Gewicht

554 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-9071-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • Sikal

    5/5

    25.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Was nicht passt, wird passend gemacht

    Das Buch „Propaganda als Machtinstrument – Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung“ von Alexandra Bleyer hat meine Erwartungen noch bei weitem übertroffen. Und ich meine nicht nur die großartige Recherchearbeit der Autorin, sondern auch viele Paradebeispiele, die selbst ich als kritischer Bürger nicht als Propaganda enttarnt hätte. „Die Journalisten waren gleichsam Soldaten, in dem Sinne, dass sie er Öffentlichkeit erklären mussten, warum dieser Krieg wichtig war.“ (Zitat v. NATO-Sprecher Jamie Shea bezüglich Kosovokrieg 1999) Während man geneigt ist, Propaganda mit Kriegspropaganda gleichzusetzen, sind wir beinahe täglich damit konfrontiert. Z. B. im Bereich der Nachrichten (worüber wird berichtet), im Bereich der Werbung, im Bereich der Politik (Wahlen u.a.) … Propagandisten wollen mit der Weitergabe an Informationen Meinungen und Verhaltensweisen zu ihren Gunsten beeinflussen. Sie haben die Aufgabe, dies so zu vermitteln, dass die Propaganda vom Adressaten nicht als solche erkannt wird. Dann haben sie gute Arbeit geleistet. Wurde früher über Boten, Journalisten oder Schriftsteller die gewünschte Meinung unters Volk gebracht, verfeinerte spätestens die NSDAP mit Propagandaminister Goebbels ihre Methoden, um die Massen an dessen Geisteshaltung anzugleichen. Heutzutage wird auf professionelle PR-Agenturen zurückgegriffen, die z.B. Gräueltaten während der Jugoslawienkriege tlw. unter dem Aspekt der Nützlichkeit beurteilten. Die promovierte Historikerin Alexandra Bleyer hat hier ein sehr informatives Buch herausgebracht, das jeder gelesen haben sollte. Der Schreibstil ist sachlich, keinesfalls trocken, so liest sich das Buch sehr angenehm. Sie informiert über die breite Palette der Tipps und Methoden der Manipulation (z.B. Wiederholung, Selektion), hinterfragt die Glaubwürdigkeit der Top-Argumente als „Klassiker der Kriegsbegründung“ (der gerechte Krieg, Notwehr …). Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit dem Publikum, das als Zielgruppe auszumachen ist (ohne Adressat keine Propaganda), über Zensurmaßnahmen usw. Doch während des Lesens wird sehr deutlich– Propaganda ist nicht ausgestorben, nicht nur Napoleon oder Goebbels waren hier Meister ihres Faches. Auch heute wird nicht anders gearbeitet, vielleicht noch subtiler, weil die Erfahrung gelehrt hat. Hinzu kommt, dass in Zeiten des Internets sowie der sozialen Netzwerke Fake News in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit verbreitet werden, hinterfragt wird selten, kontrollieren ist aufwendig. Fazit: Wir können uns der Propaganda nicht entziehen, doch wir können kritisch sein, hinterfragen und unser Wissen erweitern. Nur so ist es möglich, Propagandafallen teilweise zu umgehen und den Propagandisten ihre Arbeit so schwer wie möglich zu machen.

  • Wedma

    5/5

    23.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes, informatives Werk, das Propaganda als Machtinstrument eingehend beleuchtet.

    „Propaganda als Machtinstrument“ von Alexsandra Bleyer habe ich sehr gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter. Das Buch hält, was Klappentext und Vorwort versprechen, und liefert beachtliche Menge an Wissen, interessante, einleuchtenden Beispielen hpts. aus der Geschichte, treffenden Zitaten aus anderen Werken, die sich mit dem Thema befasst haben, uvm. Das Werk ist für breites Publikum geschrieben, sehr zugänglich, sehr ansprechend, sodass wenn man vorher keinen Plan von Propaganda hat, kann hier gerne zugreifen, man wird nach der Lektüre um einiges in der Hinsicht schlauer. Inhaltsverzeichnis verschafft einen prima Überblick der Inhalte und, was heute eher selten ist, es wird mehr als versprochen geliefert. Die vielen Tricks und Griffe der Massenmanipulation werden im Kapitel 5 vor Augen der Leser geführt. Über die Rolle und der Funktion der Medien wird ebenso einleuchtend berichtet wie über „das Publikum im Visier der Propagandisten“, Kapitel 4, wie auch über „‘Klassiker‘ der Kriegsbegründung“, Kapitel 7, wie auch über die Repressiven Maßnahmen wie Zensur, Kapitel 8. Sonnenklar werden die Zusammenhänge verdeutlicht und anhand der Beispiele oft aus dem 2.ten Weltkrieg oder auch noch weiter zurückliegender historischer Ereignisse, hier und da aus der Gegenwart, illustriert. Das Buch ist wunderbar leichtfüßig geschrieben, was bei diesem Thema keine Selbstverständlichkeit ist und viel Können und Wissen voraussetzt. Es hat viel Spaß gemacht, das Propaganda-Werk von Alexandra Bleyer zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Es war wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die einiges zum Thema Propaganda zu sagen hat. Die Seiten meines Exemplars sind voll von bunten Klebezetteln, mit und ohne Kommentare, Ausrufezeichen, etc., die gute Stellen und tolle Zitate im Buch markieren. Manche Seiten führen gar zwei Zettel, und davon gibt es nicht wenige. Wie der bekannte Spruch lautet: Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Hier trifft es voll zu. Fazit: Ein sehr gutes, informatives, toll geschriebenes Werk, das Propaganda als Machtinstrument eingehend beleuchtet. Insb. für Einsteiger ist das Werk sehr gut geeignet. Nach der Lektüre hat man genug Wissen und Rüstzeug in der Hand, um die Propagandisten im heutigen politischen und wirtschaftlichen Geschehen erkennen und sich deren Einflüssen widersetzen zu können. „Denn Propaganda funktioniert nur, solange sie nicht als solche erkannt wird“, so die Autorin im Vorwort. Ich vergebe fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Nach der Lektüre ist man um Etliches schlauer und hat zudem schöne, spannende und erfüllte Lesestunden gehabt.

  • Wedma

    5/5

    22.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    „Propaganda als Machtinstrumen…

    „Propaganda als Machtinstrument“ von Alexsandra Bleyer habe ich sehr gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter. Das Buch hält, was Klappentext und Vorwort versprechen, und liefert beachtliche Menge an Wissen, interessante, einleuchtenden Beispielen hpts. aus der Geschichte, treffenden Zitaten aus anderen Werken, die sich mit dem Thema befasst haben, uvm. Das Werk ist für breites Publikum geschrieben, sehr zugänglich, sehr ansprechend, sodass wenn man vorher keinen Plan von Propaganda hat, kann hier gerne zugreifen, man wird nach der Lektüre um einiges in der Hinsicht schlauer. Inhaltsverzeichnis verschafft einen prima Überblick der Inhalte und, was heute eher selten ist, es wird mehr als versprochen geliefert. Die vielen Tricks und Griffe der Massenmanipulation werden im Kapitel 5 vor Augen der Leser geführt. Über die Rolle und der Funktion der Medien wird ebenso einleuchtend berichtet wie über „das Publikum im Visier der Propagandisten“, Kapitel 4, wie auch über „‘Klassiker‘ der Kriegsbegründung“, Kapitel 7, wie auch über die Repressiven Maßnahmen wie Zensur, Kapitel 8. Sonnenklar werden die Zusammenhänge verdeutlicht und anhand der Beispiele oft aus dem 2.ten Weltkrieg oder auch noch weiter zurückliegender historischer Ereignisse, hier und da aus der Gegenwart, illustriert. Das Buch ist wunderbar leichtfüßig geschrieben, was bei diesem Thema keine Selbstverständlichkeit ist und viel Können und Wissen voraussetzt. Es hat viel Spaß gemacht, das Propaganda-Werk von Alexandra Bleyer zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Es war wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die einiges zum Thema Propaganda zu sagen hat. Die Seiten meines Exemplars sind voll von bunten Klebezetteln, mit und ohne Kommentare, Ausrufezeichen, etc., die gute Stellen und tolle Zitate im Buch markieren. Manche Seiten führen gar zwei Zettel, und davon gibt es nicht wenige. Wie der bekannte Spruch lautet: Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Hier trifft es voll zu. Fazit: Ein sehr gutes, informatives, toll geschriebenes Werk, das Propaganda als Machtinstrument eingehend beleuchtet. Insb. für Einsteiger ist das Werk sehr gut geeignet. Nach der Lektüre hat man genug Wissen und Rüstzeug in der Hand, um die Propagandisten im heutigen politischen und wirtschaftlichen Geschehen erkennen und sich deren Einflüssen widersetzen zu können. „Denn Propaganda funktioniert nur, solange sie nicht als solche erkannt wird“, so die Autorin im Vorwort. Ich vergebe fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Nach der Lektüre ist man um Etliches schlauer und hat zudem schöne, spannende und erfüllte Lesestunden gehabt.

  • Jazz

    5/5

    21.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Manche wollen die Zombieapokal…

    Manche wollen die Zombieapokalypse überstehen und horten sinnlose Dinge - dieses Buch wird eher dem Überleben der Welt helfen! Formal gesehen: - etwas unhandlich in der Hand gelegen durch das Format. - Fußnoten leider alle zusammen im Anhang zu finden und nicht direkt auf der Seite unten Inhaltlich ist das Werk aber top. Ich fühle mich nun wirklich gegen die Zukunft gewappnet und werde immer öfter Aussagen hinterfragen. Das Buch hält insgesamt vollkommen das, was es verspricht: Fakten, Fakes und Strategien anhand von vielen Beispielen aus der Antike bis hin zu Trumps jüngsten Ausfällen. Wirklich äußerst informativ.Top Vorbereitung um der Propaganda keine Chance zu geben!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    19.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Aktueller denn je ...

    Die promovierte Historikerin und Autorin von Sachbüchern und Krimis, Alexandra Bleyer hat sich eines Themas angenommen, das in jüngster Zeit wieder an Bedeutung gewinnt: „Propaganda als Machtinstrument“. In neun Kapiteln versucht die Autorin mit plakativen Bespielen, den Lesern das Wesen und die Methoden dieser Beeinflussung begreiflich zu machen. In Kapitel 1 erfahren wir anhand von historischen und aktuellen Beispielen wie das ursprünglich neutrale Wort „Propaganda“ (lat. von propagare = verbreiten, ausdehnen) über die Jahrhunderte in Misskredit gebracht wurde. Denn, wenn wir heute das Wort „Propaganda“ hören, drängt sich sofort das Bild schreienden und fuchtelnden Joseph Goebbels auf, seines Zeichen Propagandaminister des Dritten Reichs. Der Begriff „Propaganda“ wird sofort mit „Kriegspropaganda“ gleichgesetzt. Das Kapitel 2 beschreibt u. a. wie ein (nicht nur) rhetorisch begabter Feldherr die Vielzahl der erscheinenden Zeitungen auf genau EINE Zeitung reduzierte, deren Chefredakteur er der Einfachheit gleich selbst war. Die Vielfalt der Informationen wird auf eine einzige Informationsquelle kanalisiert, die natürlich nur höchst einseitig berichtet. Das Volk erhält nur jene Nachrichten, die dem Herrscher opportun erscheinen. In Kapitel 3 lernen wir die Methoden kennen, wie diese geschönten Nachrichten unters Volk kommen. Den Medien kommt hier eine zentrale Bedeutung zu. Hatte man früher Bänkelsänger oder Marktschreier, die die neuesten Nachrichten mit entsprechender Verzögerung an den Mann oder die Frau brachten, so ist die Erfindung des Buchdrucks ein Meilenstein in der Verbreitung von Informationen. Jeder, der es sich leisten konnte, vermochte Flugzettel drucken zu lassen. Die Lesekundigen wurden mehr und so vervielfältigten sich die Empfänger von Nachrichten. Vor rund 200 Jahre – während der Napoleonischen Kriege – beginnt so richtig die Zeit der Propagandisten. Alle kriegführenden Herrscher beteiligten sich am Wettrüsten der Worte, das während der beiden Weltkriege eine Hochblüte erlebte. Doch auch heute erschüttern getürkte (oh, wie politisch unkorrekt) Meldungen die Öffentlichkeit. Allerdings ist die Geschwindigkeit mit denen die Falschmeldungen in Umlauf gebracht werden, um mehrere Potenzen höher. In Kapitel 4 werden die Sender/Empfänger-Beziehungen untersucht. Wenn der Sender keinen Empfänger hat, gibt es keine Kommunikation. Wie perfide diese Relationen aufeinander abgestimmt sind, erleben wir tagtäglich. Der Sender muss den Nerv des Empfängers treffen, um seine Botschaft wirksam anzubringen. In Kapitel 5 plaudert Alexandra Bleyer aus dem Nähkästchen der Propaganda-Chefs und fördert schier Unglaubliches zu Tage. Viele dieser Propagandalügen denen die Bevölkerung aufgesessen sind, werden entweder sehr spät oder nur unzureichend zugegeben. Ein probates Mittel ist die ständige Wiederholung einfacher Texte und/oder suggestive Inhalte. Es wird mit Angst und Schrecken (natürlich nur der anderen) gearbeitet. Das Kapitel 6 zeigt auf, in welch vielfältigen „Verkleidungen“ Propaganda auftreten kann. So werden als Wahrheit kaschierte Lügen unter das Volk gebracht werden. Oft kann nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterschieden werden. Wenn die Alliierten den Nachrichten von den Gräueln in den Vernichtungslagern der Nazis keinen Glauben schenkten, so ist dies zum Teil ihrer eigenen (Gräuel)Propaganda des Ersten Weltkriegs zuzuschreiben. In Kapitel 7 beschäftigen wir uns mit den „Topargumenten“ der Propaganda um Kriege zu beginnen. Von „der andere ist schuld“, „wir müssen uns verteidigen“ bis hin zum Paradebeispiel eines von der Propaganda inszenierten Kriegsgrunds (Überfall auf den Sender Gleiwitz) sind hier allerlei Abstufungen angeführt. Die Gründe einen Krieg zu beginnen sind vielfältig, die Argumente der Propagandisten ebenfalls. In Kapitel 8 wird beleuchtet, wie die Propagandachefs mit Menschen umgehen, die sich (aus welchen Gründen auch immer) der Propaganda entziehen und die vorgegebene Wirklichkeit kritisch hinterfragen. Man versucht es mit Argumenten, Umerziehung, Mund-tot-machen und letztlich (staatlich sanktionierten) Mord. Das Kapitel 9 beschäftigt sich mit der Frage ob es möglich ist, nach einem Krieg, zu „normalen“ Beziehungen zwischen den Kriegsteilnehmern kommen kann. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sachlich und nüchtern. Viele Zitate und Beispiele helfen den Lesern den schweren Stoff zu verdauen. Ein ausführlicher Anhang mit weiterführender Literatur lässt den interessierten Leser vermutlich zu der einen oder anderen zusätzlichen Lektüre greifen. Dieses Buch ist längst nötig und fällig gewesen. Kaum jemand kann sich der Propaganda entziehen, auch wenn sie gerne als „PR-Maßnahme“ oder „Marketing“ verkauft wird. Erst kürzlich abgehaltene Wahlen in mehreren westlichen Staat zeigen deutlich, dass auch Demokratien nicht von Propagandisten verschont werden. In Zeiten von sozialen Netzwerken erreichen Nachrichten (egal ob echt oder falsch) ihre Empfänger in Sekundenschnelle und haben einen Multiplikator, bei dem einem schwindlig wird. Es liegt an uns, diese Mechanismen zu durchschauen und dagegen zu wirken, „denn Propaganda wirkt nur, solange sie nicht als solche erkannt wird“ (S.8)

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