Produktbild: Mit Marx zur Marktwirtschaft?
Band 82

Mit Marx zur Marktwirtschaft? Eine Neuerung der Marx’schen Arbeitswerttheorie

39,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

17/24 cm

Gewicht

647 g

Auflage

3. vollständig überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-3917-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

17/24 cm

Gewicht

647 g

Auflage

3. vollständig überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-3917-5

Herstelleradresse

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Waldseestraße 3-5
76530 Baden-Baden
DE
nomos@nomos.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mit Marx zur Marktwirtschaft?
  • Einleitung
    Thesen zur Arbeitswerttheorie
    Zu These 1: Wert ist ein gesellschaftliches Verhältnis.
    Zu These 2: Wert existiert nur in Verbindung mit dem menschlichen Bewusstsein.
    Zu These 3: Wert basiert auf Bedürfnissen der Tauschpartner nach bestimmten Objekten der Umwelt - den Wertobjekten.
    Zu These 4: Bei der Ausprägung insbesondere der ökonomisch relevanten Bedürfnisse im Bewusstsein wichten die Menschen notwendigerweise. Die Wichtung erfolgt aufgrund von Begrenzungen der menschlichen Möglichkeiten im gesellschaftlichen und natürlichen Umfeld, durch begrenzte Ressourcen sowie durch die begrenzten Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen selbst.
    Zu These 5: Wert ist ein gesellschaftlich determiniertes und individuell beeinflusstes Verhältnis zwischen Tauschpartnern. Er wird innerhalb eines Wertverhältnisses für den Tauschprozess gebildet. Das gesellschaftliche Verhältnis Wert basiert auf Bedürfnissen nach Gütern, die durch Tausch aus dem Eigentum des einen Tauschpartners in das Eigentum des anderen Tauschpartners überführt werden. Wert beruht auf der gegenseitigen Anerkennung der Äquivalenz der ökonomischen Wertattribute der Tauschobjekte.
    Zu These 6: Wertobjekte und Wertäquivalente (meistens Geld) erscheinen im Ereignisfeld einander immer gleich groß gegenübergestellt.
    Zu These 7: Mit der Entwicklung und Entfaltung von Arbeitsteilung, Kommuni kation und Handel können in der Gesellschaft relativ stabile gewichtete Beziehungsstärken zu Wertobjekten als Durchschnittsgrößen herausgebildet werden. Diese führen wiederum zu relativ stabilen Wertverhältnissen zwischen den Tauschpartnern.
    Zu These 8: Der Marx'sche Wertbegriff beschreibt in etwa einen Spezialfall eines allgemeinen Arbeitswertbegriffes. Seine Ableitung entsprach dem fortgeschrittensten Erkenntnisstand des 19. Jahrhunderts, ist aber zur Steuerung von ökonomischen Prozessen und Verhältnissen nicht hinreichend realitäts abbildend.
    Zu These 9: Wertobjekte (nach der gängigen Wertauffassung "Werte") können durch menschliche und maschinelle Arbeit geschaffen werden, und zwar sowohl durch die sogenannte "produktive" als auch durch die sogenannte "nicht-produktive" Arbeit.
    Zu These 10: Unter bestimmten gesellschaftlichen und natürlichen Bedingungen werden auch nicht durch Menschen geschaffene Objekte als Wertobjekte in die ökonomischen Prozesse einbezogen. Das geschieht über das Bewusstsein und in Verbindung mit dem gesamten gesellschaftlichen Arbeits- und Austauschprozess.
    Zu These 11: Eine Wertbeziehung im ökonomischen Sinne basiert nicht direkt auf den gewichteten Bedürfnissen nach den Wertobjekten, sondern auf den gewichteten Bedürfnissen nach den umfassender zu sehenden Bedürfnis befriedigungskomplexen
    Zu These 12: Der Markt ist nicht Realisierungspunkt von angebotenen Werten, sondern der eigentliche Ort der Wertbildung. Das Was und das Wie aller Angebote auf dem Markt muss durch Menschen im jeweiligen gesellschaftlichen (und natürlichen) Kontext geplant werden. Der Markt denkt nicht und der Markt lenkt nicht.
    Anhang - Abbildungen
    Danksagung
    Index
    Quellen